
Das Projekt "Schmerzarmes Krankenhaus" hat zum Ziel, die Qualität des Schmerzmanagements auf breiter Ebene nachhaltig zu verbessern.
Die Schmerzevaluierung durch Patientenbefragungen und Dokumentation soll unter anderem dazu beitragen, die Gesamtzufriedenheit der Patienten in Bezug auf das postoperative Schmerzmanagement zu ermitteln.
Die Kliniken Böblingen beteiligten sich – aus 100 Bewerbern ausgesucht und wissenschaftlich begleitet – als eine von 25 Kliniken an dem bundesweiten Pilotprojekt „Schmerzarmes Krankenhaus“.
Zwei Jahre lang wurden alle ernsthaft erkrankten Patienten auf der Böblinger Waldburg nach ihren Schmerzen befragt und das Schmerzempfinden gemessen.
Zwischen Aufnahmetag und dem Tag der Entlassung sollten sie selbst auf einer Skala von 1 bis 10 sagen, wie sehr sie Schmerzen plagten und auf einer „visuellen Schmerzskala“ konnten sie einen Zustand von „schmerzfrei“ bis „unerträglich“ auswählen.
Die Erkenntnisse, die man in Böblingen gewonnen hat, wurden seit Herbst 2007 komplett auf den gesamten Klinikverbund übertragen.
Auch hat mittlerweile jede der Kliniken mindestens zwei Schmerzbeauftragte, welche die hohe Qualität der Schmerzbekämpfung garantieren.