
| Grundsätzliche Voraussetzung für die Aufnahme ist zunächst einmal die Kostenzusage der Krankenkasse. |
| Verlegung aus einer Klinik / Einweisung durch niedergelassenen Arzt |
| -> ANMELDUNG ZUR GERIATRISCHEN REHABILITATION |
| Die Patientinnen und Patienten können aus den Abteilungen der Krankenhäuser (z.B. Unfallchirurgie, Innere Medizin, Neurologie) in die Geriatrische Rehabilitationsklinik übernommen werden. |
| Auch die Einweisung durch einen niedergelassenen Arzt ist möglich, wenn z.B. abgeklärt werden soll, ob die Einweisung in ein Pflegeheim unumgänglich wird. |
| Hinweise für einen erfolgreichen Reha-Antrag |
| Allgemein: Es ist wichtig, dass neben den aktuellen Diagnosen auch Funktionseinschränkungen und Gefährdungen im Reha-Antrag erwähnt werden! Die geriatrische Rehabilitation wird nicht durch Diagnosen, sondern durch Funktionsstörungen begründet! |
| Beispiele: |
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| oder |
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| Speziell: Unbedingt muss unter der Rubrik Reha-Ziel etwas eingetragen werden! Beispiele: |
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| Bitte: Im Zweifel über die tatsächlichen Fähigkeiten der Patienten im stationären Bereich das Pflegepersonal zum Ausfüllen des Anmelde-ATL-Bogens hinzuziehen. Immer eine Aussage zur Kognition bzw. Orientierungsstörung (zum ankreuzen auf Seite 2 des Anmeldebogens) machen. |
| Hier finden Sie eine „Checkliste“, die Ihnen die Abklärung der Indikation zur stationären geriatrischen Rehabilitation erleichtern soll: |
| Funktionelle Störung mit Alltagsrelevanz vorhanden oder absehbar? | JA | NEIN |
| Sind die vorhandenen / drohenden Funktionsdefizite behandelbar? | JA | NEIN |
| Einwilligung explizit oder implizit vorhanden? | JA | NEIN |
| Alter ab 60 Jahren | JA | NEIN |
| Probleme aus alterstypischer Physiologie / psychosozialer Situation? | JA | NEIN |
| Multimorbidität bzw. Indikation zur fachübergreifenden Mehrfachbehandlung? | JA | NEIN |
| Komplikationen aus verschiedenen Organgebieten zu erwarten? | JA | NEIN |
| Erhöhter akutmedizinischer Behandlungsbedarf oder erhöhte Komplikationsgefahr? | JA | NEIN |
| Sturzgefahr / altersassoziierte Gehstörung / Immobilität | JA | NEIN |
| Inkontinenz | JA | NEIN |
| Führbare / rehabilitierbare kognitive oder psychische Störungen | JA | NEIN |
| Nutritive Störungen | JA | NEIN |
| Alltagsrelevante Seh- / Hörstörungen | JA | NEIN |
| verzögerte Rekonvaleszenz | JA | NEIN |
Typische Krankheitsbilder sind z.B.:
| Vitale Instabilität, z.B. absehbare Gefahr intensivmedizinischer Interventionen | JA | NEIN |
| Versorgung mit Flüssigkeit, Nahrung und Medikamenten nicht gesichert? | JA | NEIN |
| präfinales Zustandsbild mit absehbar kurzer Prognose quoad vitam? | JA | NEIN |
| Selbstgefährdung / Fremdgefährdung mit besonderem Aufsichtsbedarf? | JA | NEIN |
| aktuell indizierte, in der geriatrischen Rehabilitation nicht verfügbare Diagnostik? | JA | NEIN |
| kognitiv bedingte, nicht therapierbare Verhaltensstörungen (z.B. Weglaufen, unkontrollierbare Lärmentwicklung, Aggressionen, Verweigerung) | JA | NEIN |
M. Runge, G. Rehfeld, J.H. Wahl, R. Ahrens, ergänzt durch H. Ehrle-Anhalt, P. Oster, G. Utz, H. Wormstall. Formuliert vom Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft der geriatrischen Rehabilitationskliniken Baden-Württemberg, ergänzt durch den Geriatriefachausschuss der BWKG. Inhaltlich vorbereitet und diskutiert, aber noch nicht im Konsens verabschiedet vom AK Rehabilitation der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (AK-Mitglieder: M. Runge, U. Dietrich, A. Geiselbrecht, H.W. Greuel,
K. Hahn, W. Knauf, J. Kraft, B. Kügelgen, W. Swoboda, M. Voss, J.H. Wahl, H. Werner) Version vom 15.09.2000.
Anmeldungen am besten per Telefax: 07031/668-4003
Aufnahmetermine können telefonisch im Sekretariat unter 07031/668-4002
zwischen 10:00 und 12:00 Uhr erfragt werden.
Das Anmeldeformular zum Herunterladen
Hier finden Sie