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Aus dem Krankenhaus Leonberg 

Herz unter Druck

04.11.2011

Herz unter Druck

Die Dt. Herzstiftung widmet die diesjährigen Herzwochen dem Thema Bluthochdruck. Dr. Olaf Weber, Chefkardiologe am Krankenhaus Leonberg hält dazu zwei Vorträge.

Von Bluthochdruck spricht man bei einem Blutdruck von 140/90 mmHg (mmHg ist die Kurzbezeichnung für die Maßeinheit Millimeter Quecksilbersäule). Vielen Menschen ist das gar nicht bewusst. Auch nehmen sie Bluthochdruck auf die leichte Schulter, denn wenn es um ernste Krankheiten geht, werden Herzinfarkt, Schlaganfall, Herz- oder Nierenschwäche aufgezählt. Das jedoch sind genau die Folgen, die durch lange unbehandelten Bluthochdruck auftreten können, weshalb es wichtig ist, seinen Blutdruck zu kennen und gegebenenfalls behandeln zu lassen. Denn Hypertonie, wie Bluthochdruck fachlich genannt wird, schädigt auf lange Sicht Gefäße und Organe irreparabel. Übrigens betrifft das Problem keineswegs nur ältere Menschen. Man schätzt, dass etwa 30 bis 40 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland unter Hypertonie leiden, bei der Gruppe der über 60-Jährigen sind es 50 Prozent. Doch selbst Kinder können betroffen sein.
Was aber ist die Ursache für Bluthochdruck? Die häufigste Form bei älteren Patienten ist die sogenannte „essenzielle Hypertonie“. Diese Form ist entweder erblich bedingt oder tritt durch natürliches Altern auf. Mit den Jahren verlieren die Gefäße ihre Elastizität und werden daher anfällig für Schäden. Bluthochdruck kann auch die Folge einer Nierenerkrankung sein oder aber einer falsche Lebensführung. Unbeweglichkeit, Übergewicht, Stress, Alkohol, Rauchen oder eine falsche, unausgewogene Ernährung führen häufig zu Bluthochdruck. Doch was auch immer die Ursache ist, einem dauerhaft überhöhten Blutdruck muss so früh als möglich gegengesteuert werden. Deshalb sollte von Zeit zu Zeit, in jedem Lebensalter, der Blutdruck gemessen werden. Betroffene sind dann oft überrascht über das Ergebnis und stellen fest, dass sie Symptome wie Ohrensausen oder Kopfweh nicht ernst genommen oder gar falsch interpretiert haben; mancher fühlte sich sogar besonders leistungsfähig und lebendig. Auf lange Sicht eintrügerischer Eindruck, der dazu verführt, nichts zu unternehmen. Das häufig aufgeführt Argument, durch blutdrucksenkende Medikamente werde man müde, trifft nicht, denn nach einer Umgewöhnungszeit hat sich der Körper auf den normalisierten Blutdruck wieder eingestellt. Bei leichter Hypertonie reichen häufig schon ein paar einfache Schritte, um das Problem wieder in den Griff zu bekommen, wie regelmäßige Bewegung, eine salz- und fettarme Ernährungsweise, maßvoller Umgang mit Alkohol und natürlich die Vermeidung von Stress. Erst, wenn das alles nichts hilft, müssen Medikamente eingenommen werden. Dafür stehen sehr unterschiedlich wirkende Substanzen zur Verfügung, die für jeden Patienten individuell ausgewählt und eingestellt werden müssen. Ist der Patient wieder im Normalbereich, dürfen jedoch die Medikamente nicht abgesetzt werden, dann steigt der Blutdruck nämlich wieder sofort.

Dr. Olaf Weber, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I mit Schwerpunkt Herz-, Lungen- und Gefäßerkrankungen, hält im Rahmen des Herzmonats zwei Vorträge zum Thema Bluthochdruck.

Termine:
08.11.2011, 19 Uhr, Bluthochdruck – was sind die Ursachen, was die Risiken?
10.11.2011, 19 Uhr,  Bluthochdruck – wie kann man ihn behandeln?

Krankenhaus Leonberg, Mehrzweckraum, Rutesheimer Str. 50
Nähere Informationen unter Tel. 07152 202-67531.

Link zum Thema: Medizinische Klinik I, Kardiologie im Krankenhaus Leonberg

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Letzte Änderung: 20.11.2006