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Intensivpflegefachkraft 

Die Ausbildung zur I-PK macht die SchülerInnen mit den vielfältigen Aufgabenbereichen im Intensivbereich, aber auch in den Funktionsabteilungen und im Aufwachraum und Anästhesie vertraut. Mit der Modellausbildung zur Intensivfachpflegekraft betritt der Klinikverbund Südwest Neuland in der deutschen Pflegebildungslandschaft. Die Ausbildung hat deshalb noch keine staatliche Anerkennung. Im Rahmen dieser grundständigen 3jährigen Pflegeausbildung erwirbt der Schüler jedoch nach ca. 1 Jahr Ausbildung den staatlichen Abschluss zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer.  Die I-PK-Ausbildung ist bewusst in enger Anlehnung an die Krankenpflegeausbildung konzipiert. Ein hauptamtlicher Praxisanleiter, der an unserer Schule angestellt ist, wird die Schüler intensiv in der Praxis anleiten und betreuen.

Geforderter Schulabschluss Mittlere Reife
Dauer 3 Jahre (Beginn am 01.08.2012)
Ausbildungsplätze Pro Kurs 15-20 Ausbildungsplätze

Der Unterricht wird in Form von Blockunterricht angeboten. In den praktischen Einsatzorten gewährleisten Praxisanleiter mit einer mindestens 200stündigen pädagogischen Qualifikation und Fachweiterbildung die Qualität der praktischen Ausbildung.

Zum breitgefächerten, sehr verantwortungsvollen Aufgabenbereich der I-PK gehören:

  • die Übernahme postoperativer Patienten aus dem OP oder Aufwachraum
  • die fachkundige Pflege und Betreuung von Patienten im IMC- und Intensivbereich unter Berücksichtigung ihrer physischen, psychischen und sozialen Situation
  • die fachkundige und umfassende Pflege von Beatmungspatienten
  • die selbstständige Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe in diesen Bereichen in enger Kooperation mit Ärzten und Kollegen
  • die zielgruppenorientierte Kommunikation mit Patienten, Angehörigen und interdisziplinärem Team
  • die umfassende Dokumentation des Behandlungsverlaufs
  • die Begleitung von Patienten zu diagnostischen Eingriffen
  • die Umsetzung eines professionellen Schmerzmanagements
  • der sach- und fachgerechte Umgang mit Arzneimitteln aller Art
  • das Einhalten hygienischer Richtlinien in ihrem Arbeitsbereich
  • die Anleitung und Einarbeitung neuer MitarbeiterInnen und SchülerInnen
  • die Mitarbeit in Projekt- und Arbeitsgruppen
  • die aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung von Arbeitsabläufen in ihrem Arbeitsbereich
  • Mitarbeit im Notfall- und Reanimationsteam

Letzte Änderung: 10.08.2011