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Durchleuchtung (DSA)  


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Eine Durchleuchtungsuntersuchung ermöglicht eine kontinuierliche Bildgebung von Organen und Organfunktionen.

Es gibt eine Vielzahl von Untersuchungen, die mit unseren modernen Geräten
(z.B. Axiom Artis, Fa. Siemens) durchgeführt werden können. Dazu zählen u.a.

  • Ösophagusbreischluck (Untersuchung der Speiseröhre)
  • Magen-Darm Passage (Untersuchung von Magen und Dünndarm)
  • Kolon-Kontrasteinlauf (Untersuchung des Dickdarms)
  • Defäkografie mit Barium (Funktionsuntersuchung des Enddarms)
  • i.v. Urografie (Untersuchung der Nieren)
  • Miktionscystrurethrographie (Untersuchung der Blase und Harnröhre)
  • Phlebographie (Untersuchung der Venen)
  • Arteriographien (Untersuchung der Arterien)

Für die meisten Untersuchungen ist eine spezielle Vorbereitung notwendig.
Bei Terminvergabe (Sekretariat) wird Ihnen der genaue Ablauf erklärt.


Bild vergrößernDarstellung des Dickdarms, Normalbefund

Häufig gestellte Fragen:

Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Moderne Röntgenbildverstärker ermöglichen es heute, die Strahlendosis, die noch vor einigen Jahren benötigt wurde, um 90% zu senken, bei gleichzeitig wesentlich besserer Bildqualität.
Die natürliche Strahlenbelastung des Menschen liegt zwischen einem und sechs mSv pro Jahr. Die durchschnittliche künstliche Strahlenbelastung beträgt ca. zwei mSv, wovon 90 Prozent durch medizinische Anwendungen verursacht werden. Von der medizinischen Strahlenbelastung entfallen über die Hälfte auf Computertomografie und Gefäßdarstellungen. Eine Strahlenbelastung von zwei mSv wird durch eine Röntgenuntersuchung der Lendenwirbelsäule in zwei Ebenen erreicht. Röntgenaufnahmen des Brustkorbes oder des Kopfes haben mit ca. 0,4 mSv und 0,1 mSv eine weit geringere Strahlenbelastung zur Folge.

Was ist in einer Schwangerschaft zu beachten?
Für das Ungeborene ist die Röntgenstrahlung potentiell schädlich. Nach Möglichkeit sollte man daher gerade in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft auf eine Röntgenuntersuchung verzichten. Sie sollte nur dann durchgeführt werden, wenn sie medizinisch unvermeidbar ist.

Was kann bei der Kontrastmittelgabe passieren?
Das Kontrastmittel, welches zum Trinken gegeben wird, führt oft zu einem kurz andauernden, leichten Durchfall, ist aber ansonsten ungefährlich.
Das Kontrastmittel, welches in die Vene gespritzt wird, kann selten zu allergischen Reaktionen führen. Viele Patienten verspüren während der Kontrastmittelinjektion ein Wärmegefühl. Bei einer Vorschädigung der Nieren kann sich die Nierenfunktion nach der Kontrastmittelgabe vorübergehend etwas verschlechtern. Sollte der Patient Metformin eingenommen haben, kann es in den Tagen nach der Untersuchung eventuell zu einer Entgleisung der Blutzuckerwerte mit Unterzucker kommen.

Wie lange bleibt das Kontrastmittel im Körper?
Intravenös verabreichtes Kontrastmittel wird schon während der Untersuchung über die Nieren ausgeschieden. Kontrastmittel im Darm kann dort wenige Tage bleiben, ist dort aber völlig ungefährlich.

Was muss ich bei einer Schilddrüsenerkrankung beachten?
Das im Kontrastmittel enthaltene Jod kann den Schilddrüsenstoffwechsel stören. Daher müssen Patienten, die eine Schilddrüsenüberfunktion haben, vor der Gabe eines Jod-haltigen Kontrastmittels ein Medikament einnehmen, welches die Jodaufnahme der Schilddrüse blockiert.

Was muss ich bei einer Nierenerkrankung beachten?
Kontrastmittel kann die Nierenfunktion stören. Das Ausmaß der Nierenerkrankung sollte daher bekannt sein. Vor einer Untersuchung werden in Ihrem Blut die Nierenwerte bestimmt um Art und Ausmaß der Schädigung festzustellen. Ggfl. muss die Kontrastmitteldosis angepasst werden um die Niere zu schonen.

Was muss ich bei einer Zuckererkrankung (Diabetes) beachten?
Bestimmte Medikamente müssen vor einer Untersuchung mit Kontrastmittel abgesetzt werden. Dazu zählen vor allem Medikamente mit dem Wirkstoff Metformin (z.B. in Glucophage). In Zusammenspiel mit einem Kontrastmittel kann es zu einem verzögerten Abbau von Metformin kommen. Es besteht daher die Gefahr einer Unterzuckerung. (Hypoglykämie)

Was passiert, wenn ich Kontrastmittel schlucke?
Bestimmte Untersuchungen des Magen-Darmtracktes erfordern das Trinken von Kontrastmittel. Dieses Kontrastmittel wird mit dem Stuhlgang ausgeschieden.

Darf ich vor einer Untersuchung essen und trinken?
Für die meisten Untersuchungen ist eine spezielle Vorbereitung notwendig.
Bei Terminvergabe wird Ihnen der genaue Ablauf erklärt.
Meistens genügt es am Tage der Untersuchung nüchtern zu bleiben.

Was muss ich mitbringen?
Für ambulante Patienten die der gesetzlichen Krankenversicherung angehören wird eine Überweisung benötigt. Bitte bringen Sie auch, soweit vorhanden, Vorbefunde mit.

Kann ich nach einer Untersuchung Autofahren?
Ja, sofern Sie keine Medikamente zur Beruhigung erhalten.

Wie lang dauert eine Untersuchung?
Die meisten Untersuchungen dauern ca. eine halbe Stunde.
Bitte bringen Sie ausreichend Zeit mit, falls es einmal länger dauert.

Bekomme ich für die Untersuchung eine Narkose?
Nein. Eine Narkose ist nicht notwendig.
Sie bleiben während der gesamten Zeit bei vollem Bewusstsein.

Kann ich etwas zur Beruhigung bekommen?
Ja. Es ist aber nur in seltenen Fällen nötig. Nach Gabe eines Beruhigungsmittels sollten Sie sich noch ca. 1-2 Stunden ausruhen.

Wenn ich noch Fragen habe?
Für Rückfragen stehen unsere MitarbeiterInnen telefonisch 
von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr
jederzeit gerne zur Verfügung.