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Frakturen von Handwurzel-, Mittelhand- und Fingerfrakturen 

Brüche kleiner Knochen an der Hand stellen hohe Anforderungen an Operateur und Material. Einerseits soll das Metall so stabil sein, dass es eine sofortige Lastaufnahme und Übungsstabilität ermöglicht, andrerseits muss es so klein sein, dass es andere Strukturen wie Nerven, Sehnen oder Gelenke nicht beeinträchtigt.

Ein Sonderfall stellt der Kahnbeinbruch (Navikulare- oder Scaphoidfraktur) dar, der durch seine schlechte knöcherne Heilung bei konservativer Behandlung 10-12 wöchige Gipsruhigstellung benötigt. Durch die Verschraubung mit der TwinFix-Schraube, die minimalinvasiv eingebracht wird, kann eine sofortige gipsfreie Nachbehandlung eingeleitet werden.

Verschobene Brüche der Mittelhandknochen können durch Minischrauben und Platten stabil versorgt werden. Hierbei kann die Knochenbruchstelle exakt aufeinandergestellt und ein falsches Zusammenwachsen des Knochens verhindert werden. Eine Gipsruhigstellung ist nur bis zur gesicherten Wundheilung notwendig. Eine Metallentfernung ist nicht notwendig. Wir führen diese Eingriffe meist in regionaler Betäubung durch.
Der Krankenhausaufenthalt beschränkt sich auf 2 bis 3 Tage.
Frakturen der Fingerglieder werden in gleicher Weise versorgt und nachbehandelt.

Die häufigsten Frakturen der Mittelhand lassen sich minimal invasiv mit Titanstiften auffädeln und ermöglichen danach sofort eine schmerzfreie Beweglichkeit und je nach Bruchform auch ein Vollbelastung (siehe auch unter Operationsvideos).