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Pressemitteilungen 

  • KRZ 09.08.2016
    Bis der Arzt kommt
    Kürzlich fand für Schüler der 10. Klassen des Stiftsgymnasiums Sindelfingen ein Workshop mit dem Thema "Crash-Physik" statt. Dazu gehörten zwei Vorträge und ein Praxisteil.
  • SZBZ 23.06.2016
    Klinik macht 127 Euro Miese pro Notfall
    Zu wenig Ärzte, unterfinanzierte Krankenhäuser und immer mehr Patienten:
    Der Chef der Sindelfinger Unfallchirurgie, Professor Dr. Axel Prokop, sieht die
    „Gesundheitswirtschaft in der Krise“.
  • SZBZ 02.3.2016
    Ich führe keine Praxisgebühr ein
    Praxisgebühr Ja oder Nein: Ja sagen Chefarzt Professor Dr. Axel Prokop und die Sindelfinger Hausärzte Dr. Hans-Joachim Rühle und Dr. Klaus Baier. Nein sagt die Staatssekretärin des Bundesgesundheitsministers, Annette Widmann-Mauz: „Ich werde sie nicht noch mal einführen.“

Pressemitteilung zum Fortbildungsseminar

Was wenn der Rücken schmerzt?

Zum Thema Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäulen trafen sich letzten Samstagvormittag über 70 Mediziner, Physiotherapeuten und Betroffene zu einer Veranstaltung in den Kliniken Sindelfingen.

Die Ausrichter Prof. Dr. Axel Prokop und Priv.-Doz. Dr. Stefan Kessler hatten Themen vom Bruch bis zum Verschleiß auf dem Programm. So wurden die neuesten konservativen und operativen Behandlungsmethoden diskutiert. In beeindruckender Weise wurden minimal invasive Operationen unter Zuhilfenahme von Navigationssystemen dargestellt, die die Sicherheit für die Patienten in ähnlicher Weise erhöhen wie im Straßenverkehr.

Durch eine sofortige Operation lassen sich heute bei instabilen Brüchen Buckelbildungen und Lämungen sicher vermeiden? so Prokop. Lästige Korsetts kommen heute auch in der konsrevativen Behandlung kaum noch vor. Die körpereigene Muskulatur muss auftrainiert werden um den Bruch wie ein Gummiband aufspannen.

Die chronischen Rückenschmerzen, lassen sich nach Aussagen des Orthopäden Dr. Stefan Kessler in fast 80% durch eine gute Krankengymnastik und suffiziente Schmerztherapie hervorragend behandeln. Wenn dann doch Operationen nötig werden, sind ebenfalls minimal invasive Techniken unter Zuhilfenahme des Operationsmikroskopes gefragt. Bandscheibenvorfälle und Rückenmarksnerveinengungungen lassen sich mit kleinsten Schnitten mit großer Sicherheit beseitigen.

Als hervorragende neue Methode stellte der Unfallchirurg Dr. Löhlein die Zementauffüllung der osteoporotischen Wirbelfraktur im Alter vor. Die Schmerzen lassen sich durch die Methode von 90% auf durchschnittlich 10% senken. Die Patienten können anschließend sofort aufstehen und sind nur wenige Tage im Krankenhaus. Sich selbst auflösende neue Zemente können auch bei jungen Patienten eingesetzt werden. Die Sindelfinger Klinik gehört zu den ersten, die diese neuen Zemente einsetzt.

Dr. Burgulya aus Lorsch stellte als Alternative vor drohender Versteifung die Bandscheibenprothese vor. So kann ähnlich wie beim Hüft- und Kniegelenksverschleiß auch am Rücken die Beweglichkeit mit einer Titanprothese erhalten werden.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die neuen Methoden und Techniken zu einer besseren Versorgung der Patienten führen.


Bild

Von links nach rechts

Dr. Frank Löhlein, Prof. Dr. Axel Prokop, Priv.-Doz. Dr. Stefan Kessler und Dr. Janos Burgulya


Zwölf Meter tief vom Baum gestürzt
Sindelfinger Zeitung Böblinger Zeitung 31. Januar 2008

Richard Pike wusste, das geht schief. Der 37-jährige Vater von drei Töchtern, Logistiker bei der Air Force in Ramstein, hatte ein neues Hobby gefunden und war an diesem sonnigen Tag im Januar mit Freunden in Malmsheim zu seinem siebten Fallschirmsprung gestartet.

Der Wind hatte den Fallschirmspringer in einen Baum abgetrieben. Jetzt hieng er in den obersten Ästen. Dann riss langsam der Schirm. Und plötzlich ging alles rasend schnell nach unten. Pike war fast 12 Meter im freien Fall zu Boden gestürzt. Aber er hatte von nun an mehrmals Glück.

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