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08.02.2018

Schmerzende Beine sind ein Alarmsignal

Am 15. Februar findet in Heimsheim der erste kostenfreie Infoabend im Rahmen der Vortragsreihe „Medizin vor Ort“ dieses Jahres statt.

Chefarzt Dr. Joachim Quendt und Chefarzt Dr. Jens Schneider erläutern die Diagnose- und Behandlungsmethoden bei Durch-blutungsstörungen der Becken- und Beingefäße.

Wer immer wieder stehen bleiben muss, weil die Beine schmerzen, leidet vielleicht unter der sogenannten Schaufensterkrankheit, medizinisch pAVK (periphere Arterielle Verschlusskrankheit), Durchblutungsstörungen der Becken- und Beingefäße. Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 4,5 Millionen Menschen betroffen. Anfangs verläuft die Krankheit meist schmerz- und beschwerdefrei. Zu den ersten Anzeichen, die auftreten, gehören häufig Wadenschmerzen beim Gehen. Schreitet die Krankheit fort, zwingen diese Belastungsschmerzen die Patienten immer häufiger dazu, kurz stehenzubleiben. Die Schmerzen werden durch die ungenügende Durchblutung der Extremitäten verursacht, weil die Blutgefäße verengt oder gar gänzlich verschlossen sind. Später können Taubheitsgefühle und Ruheschmerzen auftreten, bis hin zu schwerwiegenden Komplikationen.

Am Donnerstag, den 15. Februar um 19 Uhr erklären Dr. Joachim Quendt, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, und Dr. Jens Schneider, Chefarzt des Zentrums für Radiologie Leonberg-Böblingen, wann man seinen Arzt auf die Schmerzen ansprechen sollte, wie pAVK diagnostiziert wird und wie die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten aussehen. Nach dem Vortrag stehen die Chefärzte für individuelle Fragen zur Verfügung. Die mit Unterstützung des Fördervereins für das Krankenhaus Leonberg e. V. organisierte Veranstaltung findet im evangelischen Gemeindehaus in Heimsheim statt.

Die kostenfreie Vortragsreihe wird am 24. April in Weil der Stadt-Merklingen mit dem Thema „Kapselendoskopie und Endosonographie“ fortgesetzt.

Weitere Informationen zur kostenfreien Vortragsreihe "Medizin vor Ort"