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Medizinische Kompetenzzentren



Informationen für Patienten und Angehörige 

Patienten mit Risikofaktoren für multiresistente Erreger werden bei uns bereits bei der Aufnahme erfasst und untersucht (gescreent). Der KVSW ist führend in der Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich der Screening Raten neu aufgenommener Patienten.
Das bedeutet, dass wir rund 70% unserer Patienten bei der Aufnahme entsprechend untersuchen.

Was bedeutet das für Sie?

Wenn Sie im Klinikverbund als Patient aufgenommen werden, werden Sie anhand einer Checkliste abgefragt und sollten Sie zu einer Risikogruppe gehören, werden Sie anschließend mit einem oder mehreren Wattetupfern abgestrichen.

Bei der MRSA- (Methicillin- resistenter Staphylococcus aureus) Diagnostik benutzt unser Labor einen hochmodernen Schnelltest (PCR), schon nach wenigen Stunden ist ein Befund da.

Die Untersuchung von Multiresistenten gramnegativen Stäbchen, sogenannten MRGN (früher ESBL) dauert etwas länger, da diese eigentlich harmlosen Bakterien des menschlichen Darms erst einmal im mikrobiologischen Labor in einem Brutschrank wachsen müssen um dann identifiziert und klassifiziert zu werden.

Sie erhalten einen positiven MRE-Befund – was nun?

Bei positiven Befunden handelt es sich überwiegend um eine sogenannte Kolonisation, das bedeutet erst mal nur, dass ganz normale Bakterien ihrer natürlichen Haut und Darmflora resistent gegen manche oder sehr viele Antibiotika sind.

Nun gilt es, falls notwendig, die Therapie mit Antibiotika anzupassen.

In manchen Fällen (MRSA und 4MRGN) und in besonderen Risikobereichen wie der Intensivstation oder der Geburtsstation werden Patienten von anderen Patienten getrennt (isoliert) um die Gefahr einer Übertragung von genau diesen resistenten Erregern auf andere Patienten zu minimieren.

Das bedeutet, Sie werden in ein Einzelzimmer gelegt und das Personal erhöht die Schutzmaßnahmen, indem es bei Kontakt mit Ihnen Schutzkleidung trägt.