Kliniken und Einrichtungen im Klinikverbund Südwest:

Suchen im Verbund

Inhalte durchsuchen
Hier können Sie den kompletten Inhalt der Webseite durchsuchen.
Personensuche
Sie suchen eine Person im Klinikverbund?
Durchsuchen Sie unsere gesamte Adressliste.
Med. Wegweiser
Geben Sie Ihren Behandlungswunsch ein und finden Sie die richtigen Ansprechpartner im Klinikverbund.
Schrift: Schrift vergrößern Schrift verkleinern

Diagnostik 

Bei der Diagnostik von Brusterkrankungen und Tumoren wird, in Kooperation mit den Behandlungspartnern des Brustzentrums, auf den Einsatz wenig belastender, minimalinvasiver Untersuchungen Wert gelegt (z.B. hochauflösende Ultraschallgeräte mit Powerdoppler, sonographisch gesteuerte Stanzbiopsien, Jetbiopsien, Kernspintomographie). Soweit möglich werden diese Voruntersuchungen ambulant in der Brustsprechstunde durchgeführt.

Auch die weiterführende Diagnostik ist standardisiert und wird nach aktuellen Leitlinien vorgenommen.

 

Die Durchuntersuchung (staging)
Wenn Brustkrebs Absiedelungen (Metastasen) bildet, so tut er dies vor allem in Lunge, Leber oder Knochen. Daher werden diese Bereiche routinemäßig mit folgenden Verfahren durch untersucht.

Röntgenuntersuchung der Lunge (Röntgen Thorax)
Mit Hilfe von Röntgenstrahlen werden die Organe des Brustkorbs dargestellt. Da die verschiedenen Organe für Strahlen unterschiedlich durchlässig sind, kann man sie auf dem Röntgenbild voneinander unterscheiden. So werden auch Metastasen ab einer Größe von ca. fünf Millimetern sichtbar.

Bauchsonographie (Sono Abdomen)
Bei einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) werden von einem Schallkopf nicht hörbare Schallwellen ausgesandt. Treffen sie auf Gewebe, entsteht ein entsprechendes Echo, das wiederum vom Schallkopf aufgefangen und schließlich als Bild sichtbar gemacht wird. Da Tumorgewebe Schallwellen anders reflektiert als z.B. gesundes Lebergewebe, kann man mit dieser Methode bereits Metastasen ab einer Größe von wenigen Millimetern darstellen.
Die besten Sichtbedingungen hat man, wenn die Untersuchung nüchtern durchgeführt wird, da dadurch eventuelle Luftüberlagerungen im Darm vermieden werden können.

Knochenszintigraphie
Bei dieser Untersuchung werden Ihnen über die Vene so genannte Radionuklide verabreicht, die für eine kurze Zeit radioaktive Strahlen abgeben. Nach ungefähr zwei Stunden wird dann mit einer Gammakamera ein Bild vom Skelett gemacht. Die Radionuklide reichern sich verstärkt in den Bereichen des Skeletts an, in denen ein höherer Stoffwechsel besteht. Dies ist zum Beispiel bei Knochenmetastasen, aber auch bei gutartigen Veränderungen wie altersbedingten Verschleißerscheinungen oder auch nach Knochenbrüchen der Fall. Sollten sich Mehranreicherungen zeigen, wird man diesen Bereich eventuell nachröntgen um zwischen gut- und bösartigen Veränderungen zu unterscheiden

 

zurück