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Schmerztherapie 

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, sehr geehrte  Angehörige, sehr geehrte Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin bietet ein differenziertes Spektrum an schmerztherapeutischen Leistungen an. Sowohl im perioperativen Bereich, einschließlich der Geburtshilfe, wie auch bei chronischen Schmerzzuständen kann durch moderne und nebenwirkungsarme Verfahren in der Regel eine Schmerzfreiheit oder zumindest deutliche Linderung der Beschwerden erreicht werden. Herr Ltd. OA Dr. Kunz verfügt über die Weiterbildungsbefugnis von 6 Monaten in der Schmerztherapie.
 
Der postoperative Schmerzdienst oder Akutschmerzdienst steht unter der Leitung von Fr. Dr. Illenseer. Alle Patienten, die perioperativ,  v. a. nach größeren bauchchirurgischen Operationen mit einem regionalanästhesiologischen Katheterverfahren (v. a. thorakale Periduralanästhesien) oder einer sog. PCA-Pumpe (Patienten Kontrollierte Analgesie) versorgt sind, werden mind. 1x täglich, auch am Wochenende oder Feiertagen, durch den ärztlichen Dienst visitiert. Dabei wird die individuelle Medikation der Katheterverfahren an das jeweilige Schmerzempfinden angepasst und möglichst bald werden entsprechende Auslassversuche unternommen. Nach Abschluss der Verfahren wird nach standardisierten Protokollen die Schmerztherapie durch die ärztlichen Kollegen der bettenführenden Stationen fortgesetzt.
 
Die geburtshilfliche Schmerztherapie/ Analgesie wird durch Fr. Oberärztin Dr. Rathgeber betreut. Zusätzlich zu den von den Hebammen angebotenen nicht invasiven Verfahren (z. B. Akupunktur, Aromatherapie, Kinästhetik) werden verschiedene anästhesiologische Verfahren angeboten. Den Goldstandard zur geburtshilflichen Analgesie bzw. Schmerzbehandlung, den lumbalen Periduralkatheter wenden wir in ca. 750 Fällen pro Jahr an. Die schwangere Patientin erhält dabei mittels einer elektronischen Spritzenpumpe kontinuierlich eine geringe Menge eines niedrig dosierten Lokalanästhetikums und eine geringe Menge eines stark wirksamen Opiates. Zusätzlich zu dieser Basistherapie kann die schwangere Patientin bei schmerzhaften Wehen individuell, im Rahmen hinterlegter Sicherheitsintervalle, weitere Schmerzmittel anfordern (Patienten kontrollierte Epiduralanästhesie – PCEA). Im Einzelfall, falls der Geburtsverlauf schon sehr weit fortgeschritten ist, kann auch eine niedrig dosierte Spinalanästhesie angewandt werden. Bei Kontraindikationen oder bei aus anatomischen Gründen nicht möglicher Anlage einer Periduralanästhesie kann nach individueller Abwägung auch eine Remifentanil-PCA zur Anwendung kommen.
 
Die Chronische Schmerztherapie steht unter der Leitung von Fr. Dr. P. Hilge-Köhler und von Hr. Ltd. Oberarzt Dr. Ph. Kunz. In diesen Zuständigkeitsbereich fällt auch die konsiliarische Betreuung aller Abteilungen des Hauses bei schmerztherapeutischen Fragestellungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Betreuung der Tumorschmerzpatienten, dies gewährleistet bei entsprechender Notwendigkeit auch eine kompetente schmerztherapeutische Weiterbehandlung unserer Tumorpatienten nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Insbesondere bei chronischen Schmerzpatienten besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kollegen der Schmerzpraxis Böblingen (www.schmerz-bb.de).

Bei Fragen oder Anliegen zur Schmerztherapie nutzen Sie bitte die folgenden Kontakte:
 
Tel.: 07031 668-22392
Fax: 07031 668-22874
E-Mail:  p.kunz@klinikverbund-suedwest.de oder  p.hilge-koehler@klinikverbund-suedwest.de