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Behandlungsschwerpunkte 

1. Interventionelle kardiovaskuläre Therapie

Herz

  • Koronarangiographie und Linksherzkatheteruntersuchungen (über Leisten- oder Armgefäße)
  • Rechtsherzkatheteruntersuchungen
  • Aufdehnung verengter Herzkranzgefäße (Ballon, Cutting balloon, medikamentös beschichteter Ballon) und Implantation von Gefäßstützen (Stents)

Das Gefäß weist deutliche Einengungen auf (Pfeile), der Blutstrom wird dadurch behindert.

Mittels Ballonaufdehnung und Einsetzen von Gefäßstützen (Stents) wird das Gefäß wieder durchgängig gemacht.

Endresultat: die ehemaligen Einengungen sind komplett beseitigt.

Oft kann der Eingriff - so wie in diesem Beispiel - auch über eine Arterie am Handgelenk erfolgen. Die Punktionsstelle wird mit einem Armbändchen verschlossen und der Patient ist sofort wieder mobil.

  • Herzkatheter-Notfallbereitschaft an 24h pro Tag / 7 Tage die Woche zur Akutbehandlung von Herzinfarktpatienten
  • Flussmessungen in verengten Herzkranzgefäßen mit druckaufnehmenden Drähten zur Einschätzung des Schweregrades von Herzkranzgefäßverengungen (FFR)
  • Intravaskulärer Ultraschall (IVUS)

Querschnitt durch ein Herzkranzgefäß mit Ablagerungen mittels eines 0,8mm messenden, in's Gefäß eingebrachten Ultraschallkatheters.

  • Hochfrequenzrotablation zur Behandlung von Verengungen in stark verkalkten Herzkranzgefäßen

Rekanalisation eines stark verkalkten rechten Herzkranzgefäßes mit einem 1,25mm messenden, schnell rotierenden Bohrkopf (Hochfrequenzrotablation)

  • Rekanalisation chronisch verschlossener Herzkranzgefäße (CTO)
  • Endomyokardbiopsie zur feingeweblichen Untersuchung bei Verdacht auf Herzmuskelentzündungen oder Systemerkrankungen mit Herzbeteiligung
  • Schirmverschluß von Vorhofseptumdefekten (ASD oder persistierend offenes foramen ovale, PFO)

Periphere Gefäße

In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Gefäßchirurgie und der Abteilung für Radiologie:

  • Erweiterung und Stentimplantation bei verengten Hals- und Kopfgefäßen (A. Carotis, A. vertebralis) mit Stentimplantation
  • Erweiterung und Stentimplantation bei verengten Gefäßen im Brust- und Bauchraum (A. subclavia, Nierenarterien)
  • Renale Denervation bei schwerem, medikamentös nicht einstellbaren Bluthochdruck
  • Implantation von Vena cava-Filtern bei wiederholten venösen Thromboembolien und fehlender Möglichkeit einer Antikoagulation

Herzklappen

  • Ballonaufdehnung verengter/verkalkter Herzklappen (Ballonvalvuloplastie) alleine oder in Kombination mit anderen Behandlungsverfahren
  • Minimalinvasive kathetergestützte Aortenklappenimplantation (TAVI) bei verengten Aortenklappen und hohem Risiko für eine offene Operation
  • Implantation von MitraClips bei schwerer Undichtigkeit (Insuffizienz) der Mitralklappe und hohem Risiko für eine offene Operation

Um ein größtmögliches Maß an Sicherheit und Expertise zu gewährleisten, werden diese Behandlungen durch Ärzte der Medizinischen Klinik II im Hybrid-Katheterlabor der SANA Herzchirurgie Stuttgart GmbH gemeinsam mit den dortigen Ärzten für Herzchirurgie und Kardioanästhesie durchgeführt.

2. Nichtinvasive Bildgebung

Ultraschall

  • Transthorakale Echokardiographie einschließlich Kontrastechokardiographie und Gewebedoppler

Ultraschalldarstellung des pumpenden Herzens mit Vor- und Hauptkammern sowie der Herzklappen (Herzecho). Der Bluteinstrom aus der linken Vorkammer (Vorhof) in die Hauptkammer (Ventrikel) ist zusätzlich farblich dargestellt (Farbdoppler).

  • Transoesophageale Echokardiographie/TEE (Herzultraschall mit einer Sonde über die Speiseröhre) einschließlich dreidimensionaler Darstellung
  • Stressechokardiographie unter körperlicher oder medikamentöser Belastung zur Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzens
  • Doppler-/Duplexsonographie des gesamten Arterien- und Venensystems
  • Kontrastultraschall-gesteuerte Punktion von Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel (Perikardpunktion)

Kernspintomographie des Herzens (Kardio-MRT)

  • Nachweis von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels
  • Vitalitätsdiagnostik nach abgelaufenem Herzinfarkt zur Planung der weiteren Behandlung
  • Diagnostik von entzündlichen Erkrankungen des Herzens (Myokarditis/Perikarditis)
    Nachweis einer Herzbeteiligung bei Systemerkrankungen (Amyloidose, Sarkoidose, Hämochromatose, etc.)
  • Ergänzende Diagnostik bei erworbenen oder angeborenen Herzfehlern

Darstellung des Herzens mittels Kernspintomographie (Kardio-MRT). In der Abbildung ist die rechte Herzkammer (oben im Bild) krankhaft erweitert und in ihrer Pumpleistung eingeschränkt.

Nuklearmedizinische kardiale Untersuchungen

Myokardszintigraphien zur Erfassung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels werden durch die im Hause befindliche Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin durchgeführt und gemeinsam befundet.

3. Kardiopulmonale Funktionsdiagnostik

  • 12-Kanal-EKG
  • Langzeit-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Kipptisch-Untersuchungen
  • Belastungs-EKG / Ergometrie
  • Spiroergometrie
  • Body-Plethysmographie / Lungenfunktion
  • Screening-Untersuchungen auf schlafbezogene Atmungsstörungen (Schlafapnoe)
  • Bronchoskopie