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Minimal-invasiver Hüftprotheseneinbau  

Beim minimal-invasiven Hüftprotheseneinbau erfolgt der Zugang zum Gelenk mit einem Schnitt von sechs bis sieben Zentimetern Länge. Muskulatur, Sehnen und Nerven werden bei der Technik geschont, wodurch die Patienten schneller mobil sind. Die Muskulatur wird nicht mehr durchtrennt sondern lediglich auseinandergehalten.

Der Schutz der Muskulatur führt zur sofortigen Stabilität des Hüftgelenkes. Das Risiko, dass das Gelenk ausrenkt ist deutlich verringert. Die Rehabilitation nach dem operativen Eingriff kann bereits am ersten Tag nach der Operation beginnen. Damit verkürzt sich der Klinikaufenthalt wesentlich.

Bei konventionellen Methoden sind Schnitte von bis zu 15 Zentimetern notwendig! Bei den seitlichen Zugängen muss ein Teil der beckenstabilisierenden Abspreizmuskeln abgelöst werden. Dies kann zu einem  für den Patienten schmerzhaften Kraftverlust in diesen Muskeln einhergehen. Wird der hintere Zugang zum Hüftgelenk gewählt, müssen der große Gesäßmuskel und die kleinen Außendrehmuskeln, die für die Feinsteuerung des Hüftgelenks notwendig sind, durchschnitten werden.

Der minimalinvasive Zugang zum Hüftgelenk kommt ohne jegliche Durchtrennung der Muskulatur aus. Er gewährleistet ein ebenso sicheres Einsetzen der Hüftprothese und ermöglicht eine wesentlich zügigere Rehabilitation.