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Praxis für Strahlentherapie - Tomotherapie 

Die Hoffnung auf Heilung erhält für Krebspatienten weitere Nahrung: In der Praxis für Strahlentherapie in Böblingen, einem Kooperationspartner des Klinikverbunds Südwest, wurde am 27. März eine  Tomotherapie-Anlage offiziell eingeweiht. Das vier Millionen Euro teure Gerät stellt  eine der modernsten Behandlungsmöglichkeiten im Kampf gegen den Krebs dar.

„Unsere Kliniken werden ab sofort in einem Atemzug mit Berlin, Hamburg oder Heidelberg genannt. Es ist etwas besonderes, in dieser Liga mitspielen zu dürfen“, sagte Hans-Werner Köblitz, Landrat im Kreis Calw und Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikverbund Südwest GmbH, bei der offiziellen Einweihung der Tomotherapie-Anlage am 27. März in der Böblinger Praxis für Strahlentherapie. Böblingens Landrat Roland Bernhard ergänzte: „Dieses Hightech Gerät ist ein tolles Angebot für die Patienten und bringt eine spürbare Verbesserung der Versorgung.“ Alexander Vogelgsang, Oberbürgermeister in Böblingen, sprach angesichts des neuen Apparats von einem „Imagegewinn für den Klinikverbund Südwest und von einem Imagegewinn für die Stadt.“
Ein Gewinn für alle betroffenen Patienten ist die neue Tomotherapie-Anlage allemal. Die Tomotherapie gilt als eine der derzeit weltweit modernsten  Strahlentherapietechniken. „Das Gerät kombiniert einen Linearbeschleuniger und einen Computertomographen. Wenige Minuten vor der Bestrahlung wird der Patient gescannt. Dann wird das dreidimensionale Bild  in Echtzeit mit der zuvor erfolgten Planung verglichen und zur Übereinstimmung gebracht. Eventuelle Lagerungsabweichungen können direkt durch die im Bereich von einem halben Millimeter bewegliche Patientenliege korrigiert werden. Dadurch können insbesondere bewegliche Tumoren eindeutig lokalisiert und millimetergenau bestrahlt werden“, sagte Dr.Angelika Brandes, die mit Alexander Volk und Dr. Peter Stadler die Praxis für Strahlentherapie führt. „Dies spielt zum Beispiel bei Prostatakrebs eine große Rolle: Abhängig vom Füllungszustand von Blase oder Enddarm kann die Prostata sich um mehr als einen Zentimeter verschieben“, erklärte Dr. Angelika Brandes. Durch den Gewinn an Präzision kann das Bestrahlungsfeld kleiner gefasst werden und hierdurch das umliegende gesunde Gewebe besser geschont werden, so dass das Auftreten von unangenehmen Nebenwirkungen reduziert werden kann. Finanziert wurde die Anlage vom Wirtschaftspartner der Strahlentherapie-Praxis, von der ISP Vermietungs-GmbH.

Lesen Sie dazu auch den Artikel aus IMPULSE 01/2009

Tomotherapie: Ein »Quantensprung« in der Tumorbehandlung