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Prostatakrebs 

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern in Deutschland und in anderen westlichen Industrienationen. Die Zahl der Neuerkrankungen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und lag 2010 bei ca. 66.000. Für das Jahr 2014 wird geschätzt, dass bereits über 70.000 Männer neu am Prostatakrebs erkranken. Als Ursache für die stetig gestiegene Anzahl an Neu-erkrankungen wird neben der allgemein höheren Lebenserwartung der zunehmend angewandte PSA-Test angenommen. Im Gegensatz zur Erkrankungsrate ist die Sterberate aber seit Mitte der 1990er Jahre rückläufig. Je früher Prostatakrebs entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Die meisten Männer erfahren heute von einem Krebsverdacht aufgrund des PSA-Tests und von Früherkennungsuntersuchungen. Beschwerden sind seltener der Anlass für eine weiterführende Diagnostik: Zumindest im Frühstadium macht sich ein Prostatakarzinom kaum bemerkbar. So sind etwa Probleme mit dem Wasserlassen zumindest bei kleineren Karzinomen eher selten, während sie für die gutartigen Veränderungen der Vorsteherdrüse fast als typisch gelten. Schmerzen verursacht ein Prostatakarzinom ebenfalls meist erst, wenn sich Tumorzellen über das Organ hinaus ausgebreitet haben: Rücken- oder Knochenschmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen und Geschlechtsverkehr oder Blutbeimengungen zu Urin oder Samenflüssigkeit können bei der Erkrankung auftreten.