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Handsprechstunde 


Albrecht Dürer - betende Hände

Verletzungen und Erkrankungen der Hand

Die Hand ist zusammen mit dem Gehirn das Organ, das den Menschen zum Menschen macht. In der Frühzeit der Menschheitsgeschichte erlangte durch den aufrechten Gang die Hand die Freiheit, die Umwelt zu "begreifen" und zu formen. Die Gehirnentwicklung war vom freien Gebrauch der Hände als tastendes und die Welt veränderndes Organ abhängig.

Die Hände sind zeitlebens für den Menschen notwendig, als Kind, um spielend sich die Welt zu erobern, als Greis, um nachlassende andere Funktionen wie sehen oder gehen durch den Einsatz der Hände durch fühlen oder abstützen auszugleichen. In den zwischenmenschlichen Beziehungen ist der Kontakt über die Hände nicht wegzudenken.

Über die Wertigkeit der Hände für den Menschen gibt die Kunst in vielfältigen Darstellungen ein beredtes Beispiel.


Auguste Rodin - die Kathedrale

Verletzungen und Erkrankungen der Hand stellen somit eine erhebliche Beeinträchtigung des Menschen dar. Die Funktion der Hände setzt sich aus einem komplizierten Zusammenspiel statischer und dynamischer Elemente, den Knochen einerseits, den Sehnen und Gelenken andrerseits zusammen. Daneben müssen Hautbereiche höchster Sensibilität, die Fingerkuppen und Hautzonen, die zur Kraftübertragung benötigt werden, die Handflächen, beachtet werden.

Das Wiedererlangen sämtlicher Funktionen stellt das wichtigste Behandlungsziel dar, das über die alleinige Arbeitsfähigkeit hinausreicht und ein hohes Maß an Erfahrung und Einsatz von dem handchirurgisch tätigen Arzt aber auch für den Physiotherapeuten und Ergotherapeuten erfordert. Darüber hinaus ist eine ständige Fortbildung über die Entwicklung neuer Therapien und der Einsatz modernster Behandlungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Operationsmikroskop, Arthroskopie, Weichteilmanagement sowie Einsatz winkelstabiler Platten und und minimal invasiv eingebrachter intramedullärer Implantate erforderlich.