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Radiusfrakturen (Speichenbrüche) 

Der handgelenksnahe Speichenbruch ist der häufigste Bruch des Menschen. Seit 2001 verwenden wir hier für die Osteosynthese eine winkelstabile Platte, die eine sofortige Übungsstabilität ermöglicht. Diese Platte wird durch einen kurzen Schnitt am beugeseitigen Handgelenk eingebracht und mit mehreren Schrauben befestigt. Da die Implantate aus Titan bestehen, treten keine allergischen Reaktionen auf und das Metall muss nicht entfernt werden. Infektionen oder Nervenverletzungen treten extrem selten auf.

Röntgenbelastungen können deutlich reduziert werden, da ein Abrutschen des Bruchs im Gips bei nichtoperativer Behandlung nicht auftritt. Für den Patient besteht nur eine kurze Ruhigstellungsnotwendigkeit, er kann seine Hand schnell wieder einsetzen. Die früher sehr gefürchtete Sudeck´sche Dystrophie, eine langwierige Entzündungskrankheit aller Strukturen der Hand tritt nahezu nicht mehr auf. Selbst Trümmerbrüche lassen sich stabil versorgen.

Komplexe Frakturen des Unterarms lassen sich in Kombination verschiedener streck- und beugeseitig angebrachter winkelstabiler Platten sicher halten und dem Patient eine frühzeitige Beweglichkeit ermöglichen.