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Schwerverletztenversorgung / Polytraumamanagement 

8,48 Millionen Menschen in Deutschland und das bedeutet jeder 10. Bürger erleidet jährlich in Deutschland einen Unfall. Zwischen 32.000 und 40.000 Menschen verletzen sich dabei so schwer, dass die Verletzungen ohne sofortige Hilfe tödlich enden.

Bei zunehmender Fahrzeugsicherheit werden die PKW Unfälle mit schwerem Personenschaden zwar glücklicherweise seltener, aber alleine bei Motorradunfällen kam es im Kreis Böblingen-Sindelfingen im Jahr 2006 zu 207 schweren Unfällen.

Nur eine schnelle Rettung durch ein gut funktionierendes Rettungssystem und eine 24 stündige unfallchirurgische Sofortversorgung führen dazu, dass die Sterberate bei diesen Schwerstverletzten auf unter 12% gefallen und best mögliche Behandlungserfolge garantiert sind.

Die Unfallchirurgie Sindelfingen bietet mit einem im Klinikum stationierten Notarzt- und Rettungswagen und eigenem Hubschrauberlandeplatz eine Anfahrts- und Anflugmöglichkeit rund um die Uhr jeden Tag im Jahr. Eine qualifizierte Mannschaft bestehend aus drei Unfallchirurgen und zwei Anästhesisten sowie Radiologen, Neurologen, Visceralchirurgen und Urologen stehen zur Verfügung, um sofort interdisziplinär Hilfe entsprechend den Richtlinien nach ATLS zu leisten. Im großen Schockraum können alle Erstmaßnahmen inklusive Stabilisierung von Becken- und Extremitätenverletzungen durchgeführt werden. Eine vollständige Diagnostik mit Ganzkörper-Spiral CT ermöglicht die Diagnosestellung in wenigen Minuten. Abgestimmt auf die Kreislaufsituation gilt das Prinzip der sofortigen operativen Versorgung, um eine rasche und vollständige Wiederherstellung zu gewährleisten.

Nach einer Initiative der deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie wird die Klinik als regionales Traumazentrum in einem engen Netzwerk in der Region verzahnt, sodass auch die weiterführende Behandlung von Verletzten aus anderen Häusern und die zeitnahe Zuverlegung in Spezialkliniken möglich sein wird. Eine Zertifizierung der Klinik garantiert dann den qualitativ hohen Behandlungsanspruch.

Demonstration von Erstversorgungsmaßnahmen

beim Tag der offenen Tür im Oktober 2010