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Was Sie vor einer Operation beachten müssen!

Bei der Durchführung geplanter operativer Eingriffe bedarf es einiger Formalitäten, die vor einer Operation durchgeführt werden müssen. Ist daher ein operativer Eingriff bei Ihnen geplant, so empfehlen wir die Vorstellung in unserer ambulanten Sprechstunde um Sie optimal und individuell über den bei Ihnen vorgesehenen Eingriff zu informieren und einen Operationstermin mit Ihnen zu planen. Für dieses Vorgespräch benötigen wir eine Überweisung Ihres Hausarztes/ärztin. Sollten präoperativ weitere Untersuchungen nötig sein (z.B. Blutentnahme, Ultraschalluntersuchung, Röntgenuntersuchung o.ä.) so benötigen wir die Überweisung eines Facharztes/ärztin (Orthopäde/Unfallchirurg), eine Überweisung Ihres Hausarztes/ärztin ist hier nicht mehr ausreichend, dies ist so gesetzlich vorgeschrieben. Von großem Vorteil ist, wenn Sie zu dem Vorgespräch bereits erhobene aktuelle Befunde z.b. EKG, Laborwerte, Röntgenaufnahemen und MRT-Bilddokumente mitbringen. So helfen Sie unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden.

Zusätzlich benötigen wir für eine optimale Operationsplanung eine vollständige Auflistung aller von Ihnen eingenommenen Medikamente, damit unnötige Verschiebungen des Operationstermins vermieden werden können. Daher sollten Sie vor einer Operation nochmals mit Ihrem Hausarzt Kontakt aufnehmen und Ihre Medikation besprechen um eventuell Medikamente um- oder sogar abzusetzen. Zu diesen Mediakamenten gehört z.B. der Wirkstoff Metformin, der bei Diabetikern eingesetzt wird. Dieses Medikament muss 2 Tage vor einem geplanten operativen Eingriff abgesetzt werden.

Metforminhaltige Medikamente: Glucophage, Diabesin, Mediabet, Meglucon, Mescorit, Met, Metfogamma, Diabetase, Thiabet, Biocos, Glucobon, Siofor, Metformin-ratiopharm, Metformin-Stada u.a. Generika.

Auch gerinnungshemmende Medikamente müssen vor einer Operation meist abgesetzt werden. Dazu gehört in erster Linie Phenprocoumon (MarcumarR), dessen Wirkung durch Gabe von Heparinen ersetzt werden muss. Ein Umsetzen der Medikation muss durch den Hausarzt/ärztin mindestens eine Woche vor dem geplanten Operationstermin durchgeführt werden.
Thrombozytenaggregationshemmer wie z.B. ASS (AspirinR, GodamedR, ThomapyrinR und andere) sowie Clopidogrel (IscoverR, PlavixR) und andere müssen in der Dringlichkeit ihrer Indikation überprüft werden und – häufig nach Konsultation des indikationsstellenden Herzspezialisten (Kardiologen) - nach Abwägung entweder weitergeführt oder abgesetzt werden. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, dass Sie den behandelnden Ärzten angeben, ob und wann bei Ihnen ein Gefäßstent eingesetzt wurde – ggf. führen Sie bitte den Ihnen vorliegenden Stent-Ausweis mit sich!

Vor ambulanten Operationen können Sie sich am Vorabend des Operationstages zwischen 18.00 und 18.30 telefonisch unter 07031/98-11427 über die Uhrzeit für das Erscheinen am Operationstag erkundigen. Damit möchten wir die Wartezeit für Sie minimieren. Bitte bringen Sie am Operationstag eine Kleinigkeit zu Essen und Trinken für die Überwachungszeit nach dem Eingriff mit, zusätzlich können Bücher, Zeitschriften etc. für einen kurzweiligen Aufenhalt sorgen. Wertsachen oder größere Bargeldbeträge sollten Sie zu Hause lassen. Bitte beachten Sie, dass Sie nach einem ambulanten Operationseingriff kein Fahrzeug lenken dürfen, und dass eine häusliche Betreuung durch eine volljährige Person sichergestellt ist. Am Tag nach dem Eingriff würden wir Sie gerne nochmals zu einer Verbandskontrolle bzw. einer Kontrolluntersuchung sehen, die Uhrzeit hierfür erhalten Sie bei der Entlassung am Operationstag.

Sollten zu Hause nach einer Operation Fragen oder Probleme auftreten, so helfen wir Ihnen gerne weiter, kontaktieren Sie uns telefonisch unter 07031/98-11427 (Diensthabender Arzt) oder 07031/98-11410 (Ambulanzschwester)