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Aus dem Klinikverbund Südwest 

22.12.2016

Neue Intensivstation für das Krankenhaus Leonberg

Land fördert die Sanierungsmaßnahme mit 2,25 Millionen Euro

Die neue Intensivstation am Krankenhaus Leonberg wird nach derzeitigem Stand am 13. März 2017 offiziell in Betrieb genommen. Seit Herbst 2015 baut der Klinikverbund Südwest dort mit finanzieller Unterstützung durch den Träger Landkreis Böblingen eine komplett neue Intensiveinheit für rund 4,5 Millionen Euro. Ende November hatte das Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg in einem Fördergespräch mittgeteilt, die Investition mit 2,25 Millionen Euro zu bezuschussen. In einem Schreiben an das Ministerium bedankte sich der Aufsichtsratsvorsitzende der Kreiskliniken Böblingen gGmbH, Landrat Roland Bernhard, jetzt für die Unterstützung seitens des Landes Baden-Württemberg: „Die Förderung des Landes ist ein deutliches Signal der Unterstützung des Sozialministeriums für die verbundweite Medizinkonzeption mit den sektorenübergreifenden Strukturen. Gleichzeitig stärkt dies die wohnortnahen Standorte im Verbund. Ich bin dem Kreistag dankbar, dass er für die Krankenhäuser in Herrenberg und Leonberg in den kommenden Jahren Investitionen von mehr als 70 Millionen Euro beschlossen hat. Auch dabei werden wir das Gespräch mit dem Land über künftige Fördermöglichkeiten suchen.“

Pro Jahr werden derzeit auf der bisherigen Intensivstation im Leonberger Krankenhaus bis zu 1.500 Patienten intensivmedizinisch betreut. Bei allein rund 26.000 Beatmungsstunden stieß man zunehmend an räumliche Grenzen. Mit einer Grundfläche von 946 Quadratmetern ist die neue Intensiveinheit baulich zukünftig exakt doppelt so groß wie bisher. Während die 12 Intensivbetten bislang in sechs Doppelzimmern untergebracht waren, wird es ab März acht Intensivbetten (ITS) in Einzelzimmern sowie vier IMC-Betten in Doppelzimmern geben. Intermediate Care (kurz: IMC) schließt die Lücke zwischen Normal- und Intensivstationen. „In diesem besonderen Bereich, in dem die technische Ausstattung der einer Intensivstation ähnelt, werden sich speziell ausgebildete Pflegekräfte und Ärzte um solche Patienten kümmern, die zwar einer umfangreicheren Überwachung bedürfen, als sie auf einer Normalstation gewährleistet werden kann, die aber nicht auf einer Intensivstation untergebracht werden müssen“, erläutert Dr. Jörg Noetzel, seines Zeichens selbst Mediziner und seit Oktober medizinischer Geschäftsführer des Klinikverbundes Südwest. „Pflegebedürftige, aber natürlich auch besuchende Angehörige, profitieren so zukünftig von einer angenehmeren Unterbringungs- und Betreuungssituation. Insbesondere durch die Differenzierung in ITS und IMC-Betten und durch die höhere Anzahl an Einzelzimmern sind wir zudem in der Lage, die hohen hygienischen Anforderungen, insbesondere bei Patientenisolierungen, noch besser und effizienter zu erfüllen und gleichzeitig mehr Intensiv- und Intermediate-Care-Bettenkapazitäten für unsere Patienten vorzuhalten.“

Aber nicht nur räumlich wird die neue Intensivstation Maßstäbe setzen. „Allein 1,2 Millionen Euro der Gesamtinvestitionssumme fließen in die medizinisch-technische Ausstattung“, verdeutlicht Martin Loydl, der kaufmännische Geschäftsführer im Verbund, die Modernisierungsmaßname. „Eine komplett neue Monitoring-Anlage zur Überwachung der Vitalparameter der Patienten wurde bereits 2015 noch im bisherigen Bereich im zweiten Obergeschoss installiert und zieht mit in die neuen Räumlichkeiten ins Erdgeschoss um, zudem werden unter anderem alle acht Intensivbetten mit neuen Beatmungsgeräten ausgestattet.“ Vor der Inbetriebnahme ist für Samstag, den 11. März, ein Tag der offenen Tür am Krankenhaus Leonberg in Planung, im Rahmen dessen der Klinikverbund Südwest allen Interessierten die seltene Möglichkeit gibt, eine moderne Intensivstation von innen zu besichtigen. Intensivmediziner und Pflegekräfte erläutern dabei den Besuchern die Leistungsfähigkeit und Funktionsweise der neuen, technischen Ausstattung.  

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