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Aus dem Klinikverbund Südwest 

06.12.2017

Den Krankenhäusern eine Stimme geben

Ärztlicher Direktor Dr. Michael Jugenheimer erneut in den Vorstandsausschuss der BWKG berufen.

Die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft e.V. (BWKG) hat den Ärztlichen Direktor des Krankenhauses Herrenberg, Dr. Michael Jugenheimer, erneut in ihren Vorstandsausschuss berufen. Der Chefarzt der Chirurgischen Klinik im Gäu ist damit seit 2005 ununterbrochen Teil des Ausschusses und dort aktuell alleiniger Vertreter seines Fachgebietes, der Viszeralchirurgie. Das 15-köpfige Gremium ist hochkarätig besetzt, u. a. mit dem kaufmännischen Direktor des Universitätsklinikums Freiburg oder auch dem Pflegedirektor des städtischen Klinikums Karlsruhe – somit keine Selbstverständlichkeit, das bei baden-württembergweit aktuell über 200 Krankenhäusern, die der BWKG angehören, der Klinikverbund Südwest mit seinem kleinsten der sechs zugehörigen Standorte sozusagen persönlich dort vertreten ist. „Die erneute Berufung ist daher sicher Ehre, aber vor allem Verpflichtung zugleich“, freute sich Dr. Jugenheimer über den neuerlichen Vertrauensbeweis der BWKG. „Ich sehe es als meine Aufgabe, an zukunftsfähigen medizinischen Strukturen in Baden-Württemberg aktiv mit zu gestalten und dabei sowohl dem Klinikverbund Südwest aber auch dem Krankenhaus Herrenberg, stellvertretend für alle kleineren Krankenhäuser in Baden-Württemberg, eine politisch gewichtige Stimme zu geben.“

Die BWKG ist seit 1953 ein Zusammenschluss von 451 Trägern mit ihren Einrichtungen, die über insgesamt 115.857 Betten respektive Plätze sowie ambulante Behandlungskapazitäten verfügen. Zu den Mitgliedern gehören aktuell 208 Krankenhäuser, darunter auch der Klinikverbund Südwest, 588 Pflegeeinrichtungen, davon 80 ambulante Pflegedienste und 39 Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie 125 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen. Sie alle beschäftigen zusammen über 190.000 Mitarbeiter. Die vorrangige Aufgabe der BWKG ist es, die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Bund und Land, den Krankenkassen und der Öffentlichkeit zu vertreten. Dabei reicht das Leistungsspektrum von der Erfüllung hoheitlicher Aufgaben über die Beratung der Mitglieder bis zur Bearbeitung grundsätzlicher Fragen des Gesundheitswesens. Konkret vereinbart die BWKG u. a. mit den Landesverbänden der Krankenkassen den landesweit geltenden Basisfallwert, der maßgeblich für die Vergütung der Kliniken ist. Sie erarbeitet zudem Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen und ergreift Initiativen zu Gesetzgebungsverfahren, betreibt die Geschäftsstelle zur Qualitätssicherung im Krankenhaus (GeQiK) oder auch die Klinischen Landesregisterstelle (KLR) des Krebsregisters Baden-Württemberg.

Der Vorstandsausschuss ist dabei in allen Fragestellungen und Aufgaben der BWKG sowohl Rat-, Ideen- und Impulsgeber, sei es zum Thema Fallpauschalen, Notarztvergütung und Struktur des Rettungsdienstes, Entlassmanagement, Gewalt in Kliniken, Fachkräftemangel oder, jüngst in der Sitzung Ende November, die ambulante Notfallversorgung in der Fläche und die Diskussion um Pflegepersonaluntergrenzen. Der klassische Begriff der Lobbyarbeit trifft es bei der Vielzahl und Komplexität der Themen da aus Sicht von Dr. Jugenheimer somit auch nicht in Gänze: „Lobbyismus ist mir an der Stelle tatsächlich zu eindimensional, verbindet man damit doch meist die singuläre, oftmals wirtschaftliche Interessenvertretung einer einzelnen Branche. Letztendlich betreiben aber weder Kliniken noch ich persönlich als Arzt Medizin zum reinen Selbstzweck, sondern über allem muss immer das Wohl des Patienten stehen. Ich sehe es daher als unsere Pflicht an, bei Missständen – auch zum Schutz und aus Respekt vor dem Arbeitsethos der vielen tausend Beschäftigten im Gesundheitswesen – den Finger in die Wunde zu legen und Lösungen zu suchen, die sich am Patientenbedürfnis messen lassen müssen.“ Dass das nicht immer vergnügungssteuerpflichtig ist und es oftmals gilt, dicke Bretter zu bohren, daraus macht der 58-jährige Mediziner keinen Hehl. „Die Mühlen der Landes- und Bundespolitik sowie der Kassen mahlen oftmals langsam, was als Chirurg, der vom Grundansatz her eher „schnelle Heilung“ auf seinem Agendasetting hat, nicht immer leicht zu akzeptieren ist – aber jede lange Reise beginnt eben mit dem ersten Schnitt, Verzeihung, Schritt.“

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