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Pressemitteilungen 

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04.01.2017

Wenn aktive Mitbestimmung nicht mehr möglich ist

Der nächste kostenfreie Vortragsabend der Reihe „Medizin für Jeden“ findet am 17. Januar im Krankenhaus Herrenberg statt.

Chefarzt Dr. Winfried Schürmann erläutert aus medizinischer Sicht wesentliche Aspekte zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Eine Patientenverfügung klärt, was passiert, wenn man nicht mehr fähig ist, die eigene Behandlung aktiv mitzubestimmen. Tritt der in der Verfügung beschriebene Fall auf, müssen sich Ärzte, Schwestern und Angehörige an die Wünsche halten. Davor, dass direkt nach einem Notfall nicht genügend für einen getan wird, braucht dabei niemand Angst zu haben; nach einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einem schweren Unfall tun Ärzte immer alles, was möglich ist. An die Genauigkeit der Angaben, in welchen Situationen die Patientenverfügung gelten soll, stellt die Rechtsprechung allerdings hohe Anforderungen. Deshalb ist eine zusätzliche Vorsorgevollmacht zu empfehlen. Mit einer solchen Vorsorgevollmacht beauftragt der Patient eine Person seines Vertrauens damit, im Falle, dass er selbst nicht für sich selbst sprechen kann, seinen Willen den  Ärzten zu erläutern und ihn gegebenenfalls auch durchzusetzen. Beide Erklärungen sind rechtlich bindend. Sie können zu Hause selbst verfasst oder beim Notar geschrieben und hinterlegt werden.

Am Dienstag, den 17. Januar um 19 Uhr informiert Dr. Winfried Schürmann, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, warum abgesehen von rechtlichen Gesichtspunkten auch aus medizinischer Sicht eine Vorsorgevollmacht und  eine Patientenverfügung verfasst werden sollten. Im Anschluss an den Vortrag steht der Chefarzt für individuelle Rückfragen zur Verfügung. Der Vortrag findet im Krankenhaus Herrenberg statt. Das Parken während der Veranstaltung ist kostenlos.

Die Vortragsreihe wird am 11. April fortgesetzt mit dem Thema „Enddarmerkrankungen – was gibt es Neues?“.

Weitere Informationen zur kostenfreien Vortragsreihe "Medizin für Jeden"