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14.06.2017

Aktiv gegen Inkontinenz

Kostenfreien Patienten-Infonachmittag am 19. Juni rund um das Tabuthema Harn- und Stuhlinkontinenz

Das interdisziplinäre Beckenboden- und Kontinenzzentrum Sindelfingen-Böblingen lädt am 19. Juni im Rahmen der Weltkontinenzwoche ab 13.30 Uhr ins Böblinger Haus am Maienplatz zu einem kostenfreien Patienten-Infonachmittag rund um das Tabuthema Harn- und Stuhlinkontinenz ein.

Inkontinenzbeschwerden gehören weltweit zu den häufigsten Krankheitsbildern. Schwäche oder Verlust der Schließfunktion von Blase oder Darm betreffen in Deutschland Millionen von Menschen. Aktuellen Schätzungen zufolge leidet etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland unter einer Stuhl- oder Harninkontinenz, wobei die Dunkelziffer erheblich höher vermutet wird. Entgegen der landläufigen Meinung ist Harninkontinenz zudem keine „Alte-Leute-Krankheit“. Mit dem Alter steigt zwar die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung, aber es kann jeden treffen. Dennoch wird die Krankheit oft tabuisiert. Die Folge sind mangelnde Aufklärung und wachsender Leidensdruck der Betroffenen. Viele schweigen aus Scham, ziehen sich zurück und verlieren so Selbstwertgefühl und Lebensqualität. Das interdisziplinäre Beckenboden- und Kontinenzzentrum am Klinikum Sindelfingen-Böblingen will deshalb im Rahmen der Weltkontinenzwoche durch gezielte Aufklärung die heimliche Volkskrankheit Blasen- und Darmschwäche aus der Sprachlosigkeit befreien. Denn oft ist diese Schwäche kein Schicksal, sondern manchmal schon mit einfachen Maßnahmen wie Physiotherapie oder speziellen Medikamenten gut behandelbar und in den meisten Fällen sogar heilbar.

Im Kontinenzzentrum arbeiten Ärzte verschiedenster Fachrichtungen zum Wohle des Patienten sowohl fach- als auch standortübergreifend eng zusammen. Im Rahmen des kostenfreien Infonachmittages für die Öffentlichkeit am Montag, den 19. Juni ab 13.30 Uhr erfahren Besucher im Haus am Maienplatz (Waldburgstraße 1, 71032 Böblingen) von diesen Experten in Vorträgen alles Wissenswerte über neueste Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Harn- und Stuhlinkontinenz. Zudem besteht zwischen den Vorträgen ausreichend Zeit für individuelle Fragen an die Mediziner.