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09.06.2017

Sichtbar besser

Sindelfinger Unfallchirurg von der DGCH für bestes OP-Video ausgezeichnet

Dr. Marc Chmielnicki wurde im Rahmen der bundesweiten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) jüngst mit dem renommierten und 3.000 Euro dotierten Edgar-Ungeheur-Preis für das beste Operationsvideo 2017 geehrt. Der leitende Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie am Klinikum Sindelfingen-Böblingen erhielt die Auszeichnung nach 2009 bereits zum zweiten Mal, diesmal für seine audiovisuelle Darstellung der operativen Versorgung von Achillessehnenrupturen. Im rund 30-minütigen Operationsvideo wird die minimal invasive OP-Technik, die sogenannte perkutane Naht der Achillessehne, in einfachen und nachvollziehbaren Einzelschritten dargestellt. Abgerundet wird die für den Patienten besonders schonende OP-Methode durch eine funktionelle Nachbehandlung im Spezialstiefel. „Die moderne Methode ermöglicht eine sofortige Vollbelastung und damit frühzeitige Wiederherstellung der Arbeits- und Sportfähigkeit“, erläutert Chefarzt Prof. Dr. Axel Prokop die Vorteile für den Patienten. An seiner Klinik wird im Schnitt jede Woche ein Patient mit einem Riss der Achillessehne unfallchirurgisch versorgt.

„Daher hat auch in den vergangenen Jahren die Bedeutung von Operationsvideos enorm zugenommen“, erklärt Dr. Chmielnicki den medizinischen Antrieb hinter der Videodokumentation. „Zum einen sind die Patienten viel wissbegieriger und mündiger geworden und wollen im Vorfeld exakt wissen, was auf sie zukommt, zum anderen spielen die Videos eine enorme Rolle in der Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses.“ Nicht zuletzt deshalb verfügt sowohl die Mediathek der DGCH wie auch die Sindelfinger Unfallchirurgie mittlerweile über einen großen Fundus an fachlich sorgsam geprüften und ausgewählten OP-Videos, welche für Lehrzwecke regelmäßig Verwendung finden. Gerade die offizielle Aufnahme in die Fachmediathek der DGCH gilt als gutes Qualitätskriterium der Videos.
OP-Videos dienen so zunehmend auch der Qualitätssicherung und –steigerung in Kliniken. Die Bereitschaft der Patienten, einer solchen anonymisierten Aufnahme zuzustimmen, ist daher auch überraschend hoch. „Vier von fünf Patienten, die wir anfragen, sind sofort bereit, sich sozusagen in den Dienst der Wissenschaft zu stellen“, so Dr. Chmielnicki. „Die Anwesenheit einer Kamera im OP scheint ein gewisses zusätzliches Sicherheitsgefühl auszulösen, da man im Nachgang jeden einzelnen Schritt seiner OP selbst nachverfolgen kann.“

Die Videos der Sindelfinger Unfallchirurgie auf der Homepage des Klinikverbundes Südwest.