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12.07.2018

Unterstützung finden bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Am 19. Juli findet im Pankreaskarzinomzentrum an den Kliniken Böblingen ein kostenfreier Informationsabend statt.

Zwischen 17 und 19 Uhr bieten Chefarzt Prof. Dr. Stefan Benz und sein Team Betroffenen Informationen und die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu knüpfen.

„Bisher habe ich mich wohl gefühlt. Eigentlich war ich mein ganzes Leben noch nie krank. Erst als mich Bekannte auf eine gelbliche Verfärbung meiner Augen aufmerksam machten, wurde mir klar, dass mit mir irgendetwas nicht in Ordnung ist.“ So oder so ähnlich beginnen die meisten Geschichten von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, eine Tumorart, die leider in den letzten Jahren immer häufiger wird. Umso wichtiger ist es, die oft nur wagen Symptome der Betroffenen Ernst zunehmen und entsprechende Untersuchungen zu veranlassen. Allerdings erfordert die Interpretation der Untersuchungsergebnisse sehr viel Erfahrung und ein Team von Spezialisten aus verschiedenen Fachdisziplinen, um die möglichst beste Vorgehensweise für den Patienten aus diesen Unter-suchungen zu entwickeln. Bleibt der Verdacht auf einen bösartigen Tumor in der Bauchspeicheldrüse bestehen, kann heute in vielen Fällen in einer etwa fünfstündigen Operation der Tumor entfernt werden. Dabei wird der Bauchspeicheldrüsenkopf entfernt und der Magen-Darm-Trakt anschließend wieder rekonstruiert. Es ist leicht vorstellbar, dass es danach – zumindest vorübergehend – häufig zu Verdauungs-beschwerden kommt. Bei einem Drittel der Patienten tritt eine Zuckererkrankung (Diabetes) auf. Gerade weil es sich bei diesen Folgen um längerfristige Probleme handelt, ist die Begleitung der betroffenen Patienten durch eine Selbsthilfeorganisation sehr sinnvoll, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und Erfahrungen zu teilen.

Da für viele Patienten die Probleme erst längere Zeit nach ihrer Operation in den Vordergrund treten, schaffen Prof. Dr. Stefan Benz, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie und Leiter des Pankreaskarzinomzentrums, mit seinem Team mit dem Pankreastag am Donnerstag, den 19. Juli 2018 zwischen 17 und 19 Uhr eine Möglichkeit für Betroffene, noch einmal mit der behandelnden Klinik und der Selbsthilfegruppe TEB in Kontakt zu treten. Der Tag ist nicht nur für Patienten, sondern vor allem auch für Angehörigen und alle, die sich für das Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs interessieren, gedacht. Der Pankreastag findet im Konferenzraum (EG) der Kliniken Böblingen statt.