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05.11.2018

Arthrose

Am Samstag, den 10. November informiert Chefarzt Prof. Dr. Martin Handel über Arthrose in Hüft- und Kniegelenk. Der Patienteninfoabend findet im Rahmen einer Einladung zum Mötzinger Männervesper statt

Zur Behandlung von Arthrose an Hüft- und Kniegelenk gibt es viele Möglichkeiten. Linderung für einen gewissen Zeitraum versprechen etwa Hüftinjektionen mit einem lokalen Schmerzmittel und Kortison oder Hyaluronsäure. Doch wie lange deren Wirkung tatsächlich anhält, lässt sich im Voraus nicht absehen. Eine weitere Möglichkeit, die Beschwerden zu lindern, ist die arthroplastische Umformung. Dabei werden sogenannte Knochenanbauten mithilfe der Gelenkumformung abgetragen ─ so entsteht mehr Bewegungsfreiheit. Eine Knorpeltherapie wie das AMIC-Verfahren (Knorpelregeneration mittels implantierter Knorpelersatzmembran) funktioniert nur bei kleinflächigen Knorpeldefekten, beim Knie- oder Sprunggelenk. An der Hüfte ist dies normalerweise nicht sinnvoll.

Bei fortgeschrittener Gelenkschädigung, bleibt die Option eines Gelenkersatzes. Endoprothesen bestehen in aller Regel aus einer Edelstahllegierung oder Titan und zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Nach zehn Jahren sitzen bei guten Implantaten noch ca. 98 Prozent der künstlichen Hüftgelenke fest; mit einer Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren darf gerechnet werden. Auch beim künstlichen Kniegelenk kann man heute von einer Haltbarkeit von über 15 Jahren bei mehr als 90 Prozent der Patienten rechnen. Ein muskelschonender Operationszugang ist wichtig, damit die Muskelnarbe möglichst klein bleibt, so dass das Zusammenspiel der Muskeln nicht eingeschränkt ist und der Patient nachher wieder gut gehen kann.

Die neuste Entwicklung stellen maßgefertigte künstliche Kniegelenke dar, welche seit einigen Jahren eine optimale Anpassung des Implantats an den Knochen ermöglichen.

Am Samstag, den 10. November spricht um 16.30 Uhr Prof. Dr. Martin Handel, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Kreisklinikum Calw-Nagold über Arthrose in Hüfte und Knie, welche Therapiemöglichkeiten geeignet sind, wann eine Operation angeraten ist, und welche verschiedenen Ansätze es gibt. Der kostenfreie Vortrag findet im Gemeindehaus Mötzingen, Öschelbronner Str. 2 statt. Der Referent steht im Anschluss des Vortrags für individuelle Fragen zur Verfügung. Im Anschluss, um ca. 18 Uhr, findet das Männervesper statt