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23.05.2018

Aktionstag gegen den Schmerz

Die Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Krankenhaus Leonberg beteiligt sich am 5. Juni 2018 am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“.

An diesem Tag machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Bundesweit finden in über 300 Praxen und Kliniken, in Apotheken sowie Pflegeeinrichtungen Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Von 9.00 bis 18.00 Uhr ist zudem eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet: Unter 0800 / 18 18 120 beantworten mehrere Dutzend Experten Patientenfragen rund um das Thema Schmerz. In der Leonberger Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin werden täglich Patienten mit chronischen, den Lebensalltag beherrschenden, Schmerzen behandelt. Deshalb beteiligt sich Dr. Thomas Klein, leitender Oberarzt und Leiter der Schmerzambulanz, an der Aktion.

Etwa 23 Millionen Deutsche klagen über chronische Schmerzen, bei sechs Millionen Deutschen sind diese so deutlich ausgeprägt, dass sich die Betroffenen im Alltag beeinträchtigt fühlen. Die Zahl derer, die unter chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen und unter damit assoziierten psychischen Beeinträchtigungen leiden, liegt in Deutschland bei 2,2 Millionen. Die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland ist jedoch lückenhaft. Information, Beratung und Aufklärung der Patienten sind daher die Ziele des 7. Aktionstags gegen den Schmerz.

„Zu einer guten und wirksamen Therapie gehört ein umfassendes Konzept, das neben Arzneimitteln auch nichtmedikamentöse Therapien berücksichtigt“, erklärt Dr. Klein. „Mit unserer Beteiligung am Aktionstag möchten wir Patienten und Angehörige beraten und zugleich mit ihnen ins Gespräch kommen“, so der Schmerzexperte. In seinem Anliegen wird er unterstützt von der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V., der mit über 3500 Mitgliedern größten wissenschaftlichen Schmerzgesellschaft Europas. „Chronische Schmerzen beeinflussen massiv das Leben der Betroffenen. Zugleich entstehen durch Krankschreibungen und Frühverrentungen hohe Kosten für die Allgemeinheit. Das Thema Schmerz muss weit nach oben auf die Agenda der Gesundheitspolitik“, fordert Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Kontakt:
Bundesweiter Service: kostenlose Patienten-Hotline am 5. Juni 2018 von 9.00 bis 18.00 Uhr unter Tel.:  0800 18 18 120. Mit dabei: Dr. Thomas Klein, Leiter der Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Krankenhaus Leonberg