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07.03.2019

Dickdarmkrebs und Darmkrebsvorsorge

Prof. Dr. Wolfgang Steurer und Dr. Barbara John sprechen im Rahmen der kostenfreien Vortragsreihe „Medizin vor Ort“ über Dickdarmkrebs und Darmkrebsvorsorge.

Dass Dickdarmkrebs, wird er früh genug erkannt, mit hoher Wahrscheinlichkeit geheilt werden kann, ist inzwischen bekannt. Doch ab wann soll man Vorsorge betreiben und wie? Eine große Rolle spielt die individuelle Situation; wer erblich vorbelastet ist oder an einer chronischen Darmkrankheit leidet, sollte möglichst früh mit der regelmäßigen Vorsorge beginnen. Ansonsten gilt als Faustregel das 50. Lebensjahr bei Männern, das 55.Lebensjahr bei Frauen, weil dann das Risiko für altersbedingten Darmkrebs ansteigt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für einen jährlich durchgeführten Stuhltest auf verstecktes Blut sowie die Austastung des Mastdarms. Eine Darmspiegelung wird ab dem oben genannte Alter bezahlt.
Treten gut- oder bösartige Tumore jedoch im Dickdarm auf, muss ein individueller Behandlungsplan entwickelt werden. Den Krebs zu entfernen, reicht nicht aus. Beispielsweise ist zu prüfen, ob es sich um eine erbliche Form von Darmkrebs handelt, bei der eine besondere Form der Nachsorge benötigt wird. Auch Begleiterkrankungen müssen berücksichtigt werden. Heute können Heilungsraten von über 60 Prozent erzielt werden, wenn es noch keine Metastasen gibt.

Am Donnerstag, den 14. März 2019 um 19 Uhr erläutert Dr. Barbara John, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin II – Gastroenterologie am Krankenhaus Leonberg, Wissenswertes über Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge, und sie erklärt die Darmspiegelung unter dem Motto „Vermeiden statt Leiden“. Dr. John ist Regionalbeauftragte der Stiftung Lebensblicke, die sich flächendeckend für die Darmkrebsvorsorge in Deutschland einsetzt.
Prof. Dr. Wolfgang Steurer, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Leonberg ergänzt das Thema mit Informationen über die chirurgischen Therapieformen bei gut- wie auch bei bösartigen Tumoren im Dickdarm. Die beiden Chefärzte stehen nach dem Vortrag ihren Zuhörern für individuelle Fragen zur Verfügung. Die mit Unterstützung des Fördervereins für das Krankenhaus Leonberg e. V. organisierte Veranstaltung findet im ev. Gemeindehaus in Heimsheim statt. Die kostenfreie Vortragsreihe wird schon am 18. März fortgesetzt mit dem Thema „Arthrose und Gelenkersatz“

Weitere Informationen zur kostenfreien Vortragsreihe "Medizin vor Ort"