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Aus dem Krankenhaus Herrenberg 

13.10.2017

(K)ein Märchen aus 1001. Nacht

Krankenhaus Herrenberg nimmt wiederholt Kurs auf Geburtenrekord – Bauliche Erweiterung der Kreißsaal-Landschaft steht an

Kein Märchen aus 1001. Nacht, sondern schöne Realität: Mit der kleinen Louisa kam bereits Ende September das 1.001ste Baby im laufenden Jahr im Herrenberger Krankenhaus zur Welt, und das nicht nur zur Freude von Mutter Ramona und Vater Marc, sondern vor allem des gesamten Teams der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. „So früh im Jahr konnten wir diese Marke bislang noch nie erreichen“, unterstrich Chefärztin Dr. Ines Vogel die tolle Leistung ihrer Mitarbeiterinnen. „Mit etwas Glück könnten wir so in diesem Jahr vielleicht um Silvester sogar das 1.400 Neugeborene begrüßen.“ Das wäre nicht nur gleichbedeutend mit einem historischen Geburtenrekord für Herrenberg, sondern auch mehr als eine Verdoppelung der Geburtenzahlen innerhalb der vergangenen zehn Jahre: 2007 erblickten damals noch 667 Babys das Licht der Welt.

Mit Übernahme der Chefarztposition durch Dr. Vogel, der damals ersten Chefärztin im Klinikverbund Südwest im Jahre 2010, ging es sozusagen rapide in 100er-Schritten aufwärts: 2011 waren es schon über 800, 2013 fiel dann die Schallgrenze mit 1.006 Babys, 2016 waren es dann gar 1.378.  Dabei zahlte es sich aus, dass die Herrenberger Kreißsaal-Landschaft bereits seit der Neugestaltung 2009 ein sehr großzügiges Platzangebot vorhalten konnte. „Die Familien haben alle ihren eigenen Raum, in dem die Geburt stattfinden kann und es müssen trotz der Fallzahlsteigerungen nachwievor keine Schwangeren, die gerne in Herrenberg entbinden möchten, abgewiesen werden,“ erklärt die leitende Hebamme Gudrun Zecha. „Das hängt vor allen Dingen an unserem engagierten betreuenden Personal. Um der positiven Entwicklung adäquat begegnen zu können, wurden zudem immer wieder die Hebammenstellen angepasst und aufgestockt.“

Einen großen Beitrag zur Geburtensteigerung leistet mittlerweile auch der ebenfalls Ende 2009 initiierte Hebammenkreißsaal. In den letzten Jahren stiegen die Geburtenzahlen hier von anfänglich rund 70 auf mittlerweile rund 180 jährlich. Damit wird das Krankenhaus, welches seit 2011 von der WHO und UNICEF als „babyfreundlich“ ausgewiesen ist, voraussichtlich auch 2017 wieder mit zu den drei geburtenstärksten Hebammenkreißsälen bundesweit zählen. Dieses geburtshilfliche Zusatzangebot, das die Lücke zwischen Haus- und Klinikgeburt schließt, unterstreicht den Charakter der geburtshilflichen Abteilung in Herrenberg: das Bemühen um eine natürliche Geburt und eine gute und intensive Betreuung – sei es medizinisch oder pflegerisch – von werdenden Müttern, den Neugeborenen, aber natürlich auch den Vätern.

Ein Bemühen, das offenkundig nicht nur im Großraum Herrenberg wahrgenommen wird, stammt doch mittlerweile knapp die Hälfte aller Gebärenden aus den umliegenden Landkreisen wie Tübingen, Calw oder Freudenstadt. So kommt die kleine Lousia mit ihren Eltern beispielsweise aus Horb, aber auch Familien aus Esslingen, Stuttgart, Rottweil oder dem Zollernalbkreis entscheiden sich mittlerweile bewusst für eine Geburt im Gäu.

Um für die Zukunft weiterhin auch räumlich gewappnet zu sein, stehen in den kommenden Monaten abermals bauliche Veränderungen auf dem Plan. „Mit finanzieller Unterstützung unseres Trägers, dem Landkreis Böblingen, werden wir ab Anfang 2018 erneut die Kreißsaal-Landschaft, sprich unser Platzangebot, erweitern“, erläutert Dr. Vogel die Baupläne. „Mittels umfassender baulicher Maßnahmen im 2. Obergeschoss erhalten wir zusätzliche Flächen, um zukunftsfähig und attraktiv zu bleiben, sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber vor allem natürlich für unsere schwangeren Patientinnen.“ Am nächsten Kapitel der „märchenhaften“ Geburtsentwicklung der „Klinik im Gäu“ wird somit bereits fleißig geschrieben.

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