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Aus dem Krankenhaus Herrenberg 

08.02.2019

Neues Zentrum für Anästhesie und Intensivmedizin Böblingen-Herrenberg gestartet

Chefarzt Dr. Ostermeier übernimmt gemeinsam mit Standortleiter Dr. König den Staffelstab vom scheidenden Chefarzt Dr. Schürmann

Im Rahmen eines kleinen Festaktes und im Beisein des medizinischen Geschäftsführers Dr. Jörg Noetzel, des Aufsichtsratsvorsitzenden Roland Bernhard und des Herrenberger Oberbürgermeisters Thomas Sprißler sowie zahlreicher Mitarbeitern, Kollegen und Wegbegleitern wurde Ende Januar Dr. Winfried Schürmann feierlich nach 24 Jahren als Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Krankenhaus Herrenberg in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Mit dem Renteneintritt von Dr. Schürmann übernahm Dr. Andreas Ostermeier offiziell zum 1. Februar die dortige chefärztliche Leitung. Der Aufsichtsrat der Kreiskliniken Böblingen gGmbH bestellte den 54-jährigen Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin bereits frühzeitig im Herbst 2017 einstimmig zum designierten Nachfolger. Als langjähriger Chefarzt der Böblinger Anästhesie und Intensivmedizin führt Dr. Ostermeier somit mit Unterstützung des neuen Standortleiters in Herrenberg, Dr. Klemens König, ab sofort beide Häuser parallel. „Wir haben mit dieser zukunftsweisenden Entscheidung ein neues standortübergreifendes Zentrum für Anästhesie und Intensivmedizin zwischen Böblingen und Herrenberg ganz im Sinne der verbundweiten Medizinkonzeption und in Anlehnung an die bereits bestehenden positiven Beispiele, wie u. a. dem Zentrum für Radiologie Leonberg-Böblingen oder auch dem Zentrum für Kardiologie Nagold-Herrenberg etabliert“, so Dr. Noetzel. „Zudem sind wir froh, mit Herrn Dr. Ostermeier bereits vor eineinhalb Jahren einen mehr als geeigneten Nachfolger für Herrn Dr. Schürmann gefunden zu haben, der es vermag, die große fachliche Lücke zu schließen und in den letzten Monaten mit Dr. König seinen leitenden Arzt für den Standort Herrenberg bereits bestens eingearbeitet hat.“

Der Aufsichtsrat blickte bei der damaligen Entscheidung für Dr. Ostermeier noch weitere Jahre nach vorne und beschloss ferner mit dem 2022 altersbedingt anstehenden Ausscheiden von Dr. Peter Zaar, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Standort Sindelfingen, die Zusammenführung der bislang getrennten Abteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin an den Standorten Sindelfingen und Böblingen ebenfalls unter der chefärztlichen Gesamtleitung von Dr. Ostermeier. „Perspektivisch im Hinblick auf das Flugfeldklinikum wird so nicht nur ein leistungs- und zukunftsfähiges Zentrum für Anästhesie und Intensivmedizin Sindelfingen-Böblingen-Herrenberg entstehen, sondern auch ein attraktiver, klinikumspannender Weiterbildungsstandort, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben im harten Werben um ärztlichen und pflegerischen Nachwuchs. Auf dem verbundweiten Auf- und Ausbau moderner telemedizinischer Strukturen, wie Möglichkeiten zu Videokonferenzen und ähnlichem, muss daher als Basis dieser Entwicklungen in den kommenden Jahren unser Hauptaugenmerk liegen“, betont Dr. Noetzel. „Dr. Ostermeier hat als Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin Böblingen seine Abteilung über einen Zeitraum von nunmehr acht Jahren vorbildlich strukturiert und entwickelt. Nicht nur seine medizinisch-fachlichen Fähigkeiten sprechen hier für sich, sondern auch sein Einsatz im Hinblick auf die fachärztliche Weiterbildung und das Personalmanagement von ärztlichen Weiterbildungsassistenten. Als Sprecher des Fachzentrums für Anästhesie und Intensivmedizin im Klinikverbund Südwest und als Peer im IQM-Peer-Review-Verfahren setzt er sich bereits heute deutlich über seine eigene Abteilung hinaus für den gesamten Verbund ein.“

Bereits seit dem 1. April 2011 ist Dr. Ostermeier Chefarzt an den Kliniken Böblingen. Er absolvierte sein Studium und seine Facharztweiterbildung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und eignete sich in der renommierten „Haunerschen Kinderklinik“ und durch seine Tätigkeit als Kindernotarzt der Berufsfeuerwehr München besondere Expertise in der Kinderanästhesie an, welche sich gerade in der engen Zusammenarbeit mit der Böblinger Klinik für Kinder- und Jugendmedizin als sehr wertvoll erweist. Nach der Zusatzweiterbildung in der „Speziellen Anästhesiologischen Intensivmedizin“ und der „Notfallmedizin“ war er knapp zwei Jahre als Oberarzt am Kantonsspital Olten (CH) tätig. Die dortigen Schwerpunkte lagen in der geburtshilflichen Anästhesie und Analgesie sowie der interdisziplinäre Intensivmedizin. Während dieser Zeit legte Dr. Ostermeier auch das „Examen der Europäischen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DEAA) ab. Vor seinem Wechsel zum Klinikverbund war er schließlich als Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Universität Tübingen beschäftigt und hatte dort in verschiedenen klinischen Bereichen Leitungsfunktionen inne. Klinische Schwerpunkte waren in Tübingen die Anästhesie der Transplantationschirurgie, der Neurochirurgie, der Kinderchirurgie, der Urologie und der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie. Um die heute immer wichtiger werdenden Kenntnisse im gesundheitsökonomischen Bereich zu erlangen, schloss er an der Universität Erlangen-Nürnberg zudem einen berufsbegleitenden Studiengang zum „Master of Health Business Administration“ (MHBA) erfolgreich ab.

„Meine Tätigkeit als standortübergreifender Chefarzt wird vor allem administrativer Natur sein – mit der wesentlichen Aufgabe, die Strukturen von Böblingen und Herrenberg anzugleichen, um einen flexiblen Personaleinsatz zu ermöglichen. Das ist eine der Voraussetzungen, um dem Patienten eine maximale Betreuung rund um die Uhr bieten zu können“, so Dr. Ostermeier. Vor Ort in Herrenberg verantwortlich sein wird künftig der Leitende Arzt Dr. Klemens König, der zuvor an den Unikliniken Tübingen und Frankfurt, am Klinikum Reutlingen und als ärztlicher Leiter an der DRK-Landesschule Baden-Württemberg tätig war. Die Aufgabe Dr. Königs wird darin bestehen, das operative Geschäft zu organisieren und eine moderne, sichere Anästhesie und Intensivmedizin zu gewährleisten. Zudem wollen beide langfristig prüfen, ob neue Therapieangebote in Herrenberg etabliert werden können: eine Weaning-Station etwa zur Entwöhnung vom Beatmungsgerät, oder eine Intermediate-Care-Abteilung für Patienten, die keiner intensivmedizinischen Behandlung bedürfen, jedoch intensiver betreut und überwacht werden müssen.

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