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Behandlungsschwerpunkte Unfall-und Wiederherstellungschirurgie 

Zur Stärkung des Regionalkrankenhauses Herrenberg wurde am 1. April 2007 Dr. Walther Wenzel als leitendem Oberarzt die Bereichsleitung der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie übertragen.

Die Abteilung Unfallchirurgie versorgt alle Notfallpatienten rund um die Uhr mit einem 24- Stunden Notfalldienst. Dabei ist Dr. Wenzel als D-Arzt der Berufsgenossenschaften für Wege-, Arbeits- und Schulunfälle zugelassen, Dr. Ruhe ist sein Stellvertreter.In Herrenberg wird das gesamte Spektrum der Unfallchirurgie angeboten. Alle Arten von Knochenbrüchen bei Kindern und Erwachsenen bis zu den typischen Knochenbrüchen des alten Menschen werden konservativ und mit modernen Osteosyntheseverfahren operativ versorgt.Sollte bei zertrümmerten Gelenkbrüchen keine Möglichkeit der Wiederherstellung bestehen, werden beispielsweise am Hüftgelenk und am Schultergelenk Prothesen eingesetzt.Somit ist auch in Herrenberg, für die allermeisten chirurgischen Verletzungen das eigene Krankenhaus, die richtige Anlaufstelle.

Weitere Angebote der Klinik bestehen im Bereich der minimal invasiven Chirurgie. So werden beispielsweise die arthroskopischen Operationen des Knie- und Schultergelenkes meist ambulant durchgeführt. Auch Meniskusverletzungen und Verschleißerkrankungen, Kreuzbandrisse im Knie und Verletzungen im Schultergelenk werden in Herrenberg operativ versorgt.
Eine weitere Spezialisierung der Klinik liegt im Bereich Handchirurgie und Fußchirurgie. Operationen bei frischen Verletzungen der Sehnen und Knochenbrüchen gehören hier zur täglichen Routine. Operationen an der Hand bei Überbeinen (Ganglion), Karpaltunneleinengung (CTS), Sehnenscheiden (schnappender Finger) und Nervenengen, Knotenbildung in der Hohlhand (Duypuytren), Skidaumen (Riss ulnares Seitband) und Infektionen (Panaritium) werden von den Spezialisten ambulant angeboten.

In der Fußchirurgie werden neben den normalen Verletzungen die orthopädischen Erkrankungen behandelt. Hierzu gehören Veränderungen im Vorfußbereich wie Hallux valgus. Auch Hammer- und Krallenzehen werden nach modernen Verfahren operativ korrigiert.

Auch die Behandlung bei Verbrennungen und Verbrühungen hat sich in den letzten Jahren durch neue Behandlungsmethoden stark verändert. Langwierige und schmerzhafte Verbandwechsel gehören der Vergangenheit an. Bei größeren Verletzungen, ab drei bis vier Prozent der Körperoberfläche wird nach Säubern der verletzten Haut, meist unter Narkose, eine spezielle aus Milchsäure hergestellte Folie aufgelegt, unter der sich die Haut neu regeneriert. Die Folie löst sich nach der Regeneration der Haut von alleine ab. Eine Hauttransplantation ist so in vielen Fällen nicht mehr erforderlich. Und auch die sichtbare Vernarbung wird günstig beeinflusst.
In der Kinderchirurgie werden Knochenbrüche, die operativ versorgt werden müssen, mit sogenannten Markraumschienen über kleine Hautschnitte stabilisiert. In vielen Fällen ist eine mehrwöchige Ruhigstellung im Gipsverband nicht mehr notwendig. Für die kleinen Patienten besteht selbstverständlich die Möglichkeit, dass bei einer stationären Behandlung Eltern im Rahmen des Rooming-in bei Ihren Kinder bleiben können.
Im November 2007 wurde in Tübingen das regionale Trauma-Netzwerk Südwürttemberg gegründet. Der Bereich Unfall- und Wiederherstellungschirurgie wird an diesem Vorhaben aktiv teilnehmen und nach entsprechender Qualifizierung die Zertifizierung anstreben. Es wird so die Versorgung von Schwerstverletzten deutlich verbessert.