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Aus dem Krankenhaus Leonberg 

26.07.2018

Startschuss für die Modernisierung

Klinikverbund stellt verantwortlichen Architekten für das Krankenhaus Leonberg vor.

Der Planungs- und Bauausschuss des Landkreises Böblingen (PBA) hatte Anfang Juli mehrere Beschlüsse zur Sanierungs- und Zielplanung für das Krankenhaus Leonberg gefasst. Nach Abschluss des europaweit durchgeführten Ausschreibeverfahrens wurde die Projektsteuerung für die anstehende Sanierung und Modernisierung am Leonberger Krankenhaus für rund 1,5 Millionen Euro an die THOST Projektmanagement GmbH vergeben. Den Zuschlag für die Fachplanung der Technischen Ausrüstung, beispielsweise Wasser- und Gasanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen oder Gebäudeautomation bekam die EPROPLAN GmbH für 3,7 Millionen Euro. Die Planung für Gebäude und Innenräume werden von der Sweco GmbH zum Angebotspreis von 3,8 Millionen Euro durchgeführt. Die reine Planungsphase wird voraussichtlich 12 bis 15 Monate betragen.  Mit dem Geschäftsführer von Sweco Architects, Dipl.-Ing. Heinz Mornhinweg, stellte der Klinikverbund Südwest jetzt den für die Sanierung maßgeblich verantwortlichen Architekten vor.

„Mit über 200 Architektinnen und Architekten sind Sweco Architects an mehreren Standorten in Deutschland vertreten. Sweco steht für eine hohe fachliche Qualität, für Verbindlichkeit in der Kundenbeziehung und die Verantwortung für den Projekterfolg. Im Architekturbereich führen wir deutschlandweit aktuell rund 50 Projekte durch und sind uns sicher, mit unserer langjährigen Fachkompetenz, speziell bei Bauten im Gesundheitswesen, der richtige Partner für den Landkreis Böblingen und den Klinikverbund Südwest für diese herausfordernde Aufgabe eines Umbaus im laufenden Betrieb zu sein“, untermauerte der Architekt Mornhinweg den Anspruch der Sweco GmbH. Davon ist auch Landrat Roland Bernhard überzeugt. „Neben dem Bau des Strahlentherapiezentrums in Leonberg und unseren Plänen für einen Gesundheitscampus in Herrenberg und Leonberg stellen unsere Beschlüsse zur Sanierungs- und Zielplanung ein klares Bekenntnis zu den Krankenhäusern in unserem Landkreis dar. Der Landkreis Böblingen steht nicht nur zum Neubau Flugfeldklinikum, sondern auch zu den Standorten Leonberg und Herrenberg“, so der Landrat zum Beschluss des PBA. „Die heutige Vorstellung von Herrn Mornhinweg bildet nun im 50. Jahr seines Bestehens sozusagen den Startschuss für die Modernisierung des Leonberger Krankenhauses mit einer Gesamtinvestitionshöhe von 72,5 Millionen Euro.“
 
Die bisher im Haus verortete Psychosomatik des Zentrums für Psychiatrie Nordschwarzwald (ZfP) zieht dafür künftig in einen eigenständigen neuen Gebäudekomplex neben dem Bestandsgebäude, um so zentrale Krankenhausflächen frei zu machen für die anstehende Sanierung. Gleichzeitig bleibt so dennoch die Nähe des ZfP zur Akutmedizin gewahrt. Für den Neubau geht man aktuell von rund 6 Millionen Euro an Investitionskosten aus, finanziert durch das ZfP mit dem Land Baden-Württemberg als Träger. „Neben einer Erneuerung der Gebäudetechnik sowie des Brandschutzes sieht die Sanierungs- und Zielplanung in den kommenden sechs bis sieben Jahren mehrere gewichtige Einzelprojekte für das Krankenhaus Leonberg vor“, erläutert der medizinische Geschäftsführer Dr. Jörg Noetzel die Pläne des Verbundes. „Die Beschlusslage zur Zielplanung beinhaltet für Leonberg insgesamt eine Modernisierung von fast 15.000 Quadratmetern Nutzfläche. Bereits umgesetzt wurde hier in den letzten Jahren u. a. der Neubau der Intensivstation, die Notstromversorgung und auch die neue DSA-Röntgenanlage zur bildgebenden Diagnostik und Behandlung von Gefäßerkrankungen. Bis 2024 bleiben damit aber immer noch gut 10.000 Quadratmeter, denen wir den Zahn der Zeit ziehen wollen, um nicht nur für unsere Patienten, sondern auch für unsere Mitarbeiter zukunftweisend und attraktiv zu bleiben.“
 
So werden unter anderem sukzessive der OP-Bereich, die Notfallaufnahme, die Radiologie und die Ambulanzen modernisiert. Der OP-Bereich verbleibt am heutigen Standort im Westbau. Damit wird eine optimale Anbindung an die Intensivstation ermöglicht und eine enge funktionale Verbindung zur Notfallaufnahme geschaffen. Die Sanierung der Operationssäle kann zudem stufenweise erfolgen, um die OP-Kapazitäten auch während des Umbaus zu erhalten. Teile der Radiologie werden künftig ins Erdgeschoss des Nordflügels verlegt, ebenengleich zur Notaufnahme und zum Ambulanzbereich. Die restlichen, bis einschließlich 2010 noch nicht modernisierten Pflegestationen werden im Standard an die heutigen Anforderungen angepasst, hinzu kommt eine Wahlleistungsstation mit gehobener Ausstattung. „Die ambulante Notfallpraxis zieht zudem in den Eingangsbereich um“, ergänzt der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Leonberg, Priv.-Doz. Dr. Michael Sarkar. „Das ermöglicht eine einfachere, optimale Patientenführung und -steuerung zwischen Notfallpraxis und den Ambulanzen der Klinik. Mit der Modernisierung der Notaufnahme geht zeitgleich auch eine Reorganisation der Notfallbehandlungen im Sinne einer Interdisziplinären Notaufnahme (INA)  oder  Zentralen Notaufnahme (ZeNA) einher.“ Damit sichere man langfristig die Erfüllung der stetig steigenden Kriterien in der Notfallversorgung auf bundespolitischer Ebene und somit auch die qualitativ hochwertige Versorgung der Region Leonberg, so der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie.
Nicht zuletzt wird der vorgelagerte Pavillon, welcher die Gastronomie beherbergt, neu gestaltet. Mit einer Grundfläche von aktuell gerade einmal 330 Quadratmetern ist er dem gestiegenen Besucher-, Patienten- und Mitarbeiteraufkommen nicht mehr gewachsen. Waren es 2008 beispielsweise rund 29.000 ambulante Patienten, stieg die Zahl 2017 bereits auf knapp 39.000. Neben der Medizin und Pflege wird daher auch die Gastronomie ein erweitertes, modern gestaltetes und einladendes Raumkonzept erhalten. Bereits 2019 sollen hierfür als eine der ersten Baumaßnahmen die Bagger anrollen und dem Krankenhaus Leonberg eine neue, optische Visitenkarte vermitteln.





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