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Patienteninformation 

Unter Anästhesie versteht man Empfindungslosigkeit oder Betäubung. Dies kann durch verschiedene Verfahren erreicht werden. Bei einer Lokalanästhesie wird nur ein kleiner Bezirk des Körpers (z.B. ein Finger) betäubt. Eine Regionalanästhesie erstreckt sich auf ganze Körperregionen wie Arm, Bein oder die untere Körperhälfte. Ist die Schmerzfreiheit mit einem schlafähnlichen Zustand verbunden, spricht man von Allgemeinanästhesie oder "Vollnarkose".

Allgemeine Hinweise für alle Betäubungs- bzw. Narkoseverfahren

Vor jeder Narkose oder Betäubung werden Sie von einem unserer Narkoseärzte besucht, ausführlich befragt und untersucht. Eventuell sind weitere diagnostische Maßnahmen wie EKG, Röntgenaufnahmen oder Lungenfunktionsprüfung notwendig. Aufgrund dieser Informationen und je nach geplantem Eingriff besprechen wir mit Ihnen das für Ihren Fall günstigste und geeignete Betäubungsverfahren. Im Aufklärungsgespräch werden Sie über die Durchführung, mögliche Komplikationen und Risiken eingehend informiert. Sie können jederzeit Fragen stellen. Bitte bereiten Sie sich auf das Gespräch mit dem Anästhesisten vor, indem Sie

  • den Aufklärungsbogen durchlesen und ausfüllen,
  • aktuell eingenommene Medikamente mitbringen,
  • Arztbriefe, Vorbefunde, Notfallausweise (z.B. über Allergien oder Narkosekomplikationen) mitbringen und vorlegen!

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollte ein Elternteil zum Aufklärungsgespräch zur Verfügung stehen. Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit ist es unbedingt erforderlich, dass Sie vor jeder Narkose oder Betäubung nüchtern sind, d.h. mindestens 6 Stunden vorher nicht essen, trinken, rauchen oder Kaugummi kauen! Sie vermeiden damit seltene aber möglicherweise lebensgefährliche Komplikationen. Für Kinder gelten kürzere Zeitabstände.