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Schmerztherapie am Krankenhaus Leonberg 

Zuständig für die Schmerztherapie im Krankenhaus Leonberg sind die leitenden Oberärzte der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Herr Dr. med. Franz-Josef Andres und Herr Dr. med. Thomas Klein.

Das Team der Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie betreut Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen in verschiedenen Bereichen:

Perioperative Schmerztherapie
Damit auch für Sie die Zeit nach der Operation möglichst schmerzarm verläuft, haben wir nicht nur feste Standards geschaffen, und messen wir nicht nur Ihre Schmerzen wie Blutdruck und Fieber. Ein spezielles Team aus Narkoseärzten und speziell ausgebildeten Schmerzschwestern, den so genannten Pain Nurses, tragen dazu bei, dass Sie sich an Ihren Aufenthalt bei uns „schmerzlos“ erinnern.
Schmerzen nach einer Operation müssen nicht mehr sein. Sie können sich nur richtig erholen, wenn Sie keine oder möglichst wenige Schmerzen haben, und jeder Mensch erlebt diese nun einmal ganz anders.

Chronische Schmerztherapie - Konsiliardienst
Patienten mit chronischen Schmerzen, die im Klinikum behandelt werden, können konsiliarisch dem Schmerzambulanzteam vorgestellt werden. In der Regel handelt es sich dabei um Schmerzen bei fortgeschrittenen Tumorleiden, schweren Durchblutungsstörungen oder nach Unfällen. Gemeinsam mit den primär behandelnden Ärzten wird versucht, die Schmerzen auf ein akzeptables Maß zu senken. Besonders die Betreuung von Tumorpatienten besitzt einen hohen Stellenwert. Durch eine konsequente Ausschöpfung auch unkonventioneller Methoden ist der Einsatz apparativer und invasiver Verfahren, beispielsweise von Kathetern und Pumpen, viel seltener als früher notwendig. Wir versuchen dabei den Patienten in seiner Gesamtheit und nicht nur unter dem Aspekt der Schmerzen, zu sehen. Unsere Schmerzambulanz gehört in Leonberg zu den Wegbereitern der Palliativmedizin für Patienten mit unheilbarem Tumorleiden.

Ambulante Sprechstunde
Auf Überweisung von niedergelassenen Ärzten können Patienten mit chronischen Schmerzen in einer Sprechstunde vorgestellt werden.
Auch der Patientenversorgung dienen die regelmäßig organisierten offenen interdisziplinären Schmerzkonferenzen. Hier können sowohl ambulante als auch stationäre schmerztherapeutische "Problempatienten" einem Spezialistenteam vorgestellt werden, das sich aus stationär tätigen und niedergelassenen Experten zusammensetzt und konkrete Empfehlungen für weitere diagnostische und therapeutische Schritte ausspricht. Hier hat sich eine enge Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachgebieten(Neurologie, Psychiatrie, Innere Medizin, Orthopädie, Psychosomatik, Physiotherapie und weiteren Partnern) etabliert.

Folgende Verfahren werden angeboten:

Stationäre Schmerztherapie

  • Palliativmedizin bei tumorberdingten Schmerzen
  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Anlage rückenmarksnaher Katheter, insbesondere im Rahmen von großen bauchchirugischen Operationen, der geburtshilflichen Schmerztherapie(in 24-h-Bereitschaft) oder für den geplanten Kaiserschnitt
  • Anlage peripherer Schmerzkatheter z.B. bei Knie- und Schulteroperationen
  • Patientenkontrollierte Schmerztherapie (PCA, PCEA)
  • Implantation von Nervenstimulatoren/Spinal Cord Stimulation(SCS)

Ambulante Schmerztherapie
Die Diagnostik und Befunderhebung erfolgt in unserer Schmerzambulanz mit Hilfe klinischer Untersuchungen, mit einem strukturierten Fragebogen sowie dem ausführlichen Patientengespräch. Vom Patienten mitgebrachte Befunde werden ebenfalls bei der Festlegung eines individuellen Therapieplans für jeden Patienten berücksichtigt. Bei Bedarf können weiterführende Untersuchungen am Klinikum erfolgen.

Folgende Verfahren und Techniken der anästhesiologischen Schmerztherapie werden angeboten:

  • Therapeutische Lokalanästhesie
  • Medikamentöse Therapie mit Analgetika und Co-Analgetika
  • Ganglionäre Opioidapplikation
  • periphere Nervenblockaden
  • Rückenmarksnahe Nervenblockaden
  • Kontinuierliche rückenmarksnahe Opioidapplikation
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
  • Akupunktur (z.B. bei Migräne)