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Laparoskopische Operationen (Schlüssellochchirurgie) 

Durch Fortschritte und Neuentwicklungen in der Operationstechnik sowie der Weiterentwicklung von Instrumenten hat sich bei vielen urologischen Eingriffen in den letzten 5 Jahren eine Veränderung vollzogen. So können heute nahezu alle Eingriffe an der Niere durch laparoskopische Operationen durchgeführt werden. Die deutsche Gesellschaft für Urologie hat im Jahr 2005 die Entfernung von Nierentumoren durch laparoskopische Operationen erstmals als Goldstandart bewertet.

Vom Vorgehen her werden bei Niereneingriffen anstatt eines großen Schnittes nur 3-4 kleine Einstiche gemacht und hierüber dann die Operation durchgeführt. Bei normalem Operationsverlauf dauert der Eingriff nicht länger als bei offener Operation. Der Blutverlust ist geringer und das Infektionsrisiko ebenfalls nochmals minimiert. Bei komplikationslosem Verlauf können die Patienten meist am 4-5 Tag nach der Operation entlassen werden. Die Zeit bis zur Wiedererlangung der  Arbeitsfähigkeit ist ebenso deutlich verkürzt im Vergleich zur offenen Technik.

Wir führen die Lymphknotenentfernung im Becken bei Tumoren der Prostata und Harnblase ebenso laparoskopisch durch. Dies wird in manchen Fällen vor einer geplanten Bestrahlung oder zur weiteren Ausbreitungsdiagnostik gewünscht (siehe Abschnitt Prostatakarzinom und Harnblasenkarzinom).

Hierfür sind 3 kleine Einstiche am Unterbauch nötig. Bei unkompliziertem Verlauf erfolgt die Entlassung nach 4-5 Tagen.