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Prostata 

Prostataadenom = gutartige Vergrößerung der Prostata

Betrifft ca. 50% der Männer, die älter als 60 Jahre sind. Typische Beschwerden sind:

  • häufiges Wasserlassen auch nachts,
  • abgeschwächter Harnstrahl,
  • Restharngefühl,
  • plötzlicher Harndrang, zum Teil mit unwillkürlichem Urinverlust, …..

Um die Beschwerden besser abschätzen zu können gibt es heute entsprechende Fragebögen (IPSS), mit Hilfe der ermittelten Punktezahl eine Therapieempfehlung ausgesprochen werden kann:

  • IPSS 0-7: milde Symptomatik
  • IPSS 8-19: mittlere Symptomatik
  • IPSS 20-35: schwere Symptomatik

Kontrolliertes Zuwarten bei milder Symptomatik, medikamentöser Therapieversuch bei mittlerer Symptomatik, operative Therapie bei schwerer Symptomatik. Letztlich muss aber mit jedem Patienten individuell das Vorgehen abgesprochen werden.

Nagold ist bekannt dafür, dass auch noch bei sehr stark vergrößerter Prostata durch die Harnröhre operiert werden kann, und somit ein Bauchschnitt verhindert wird. Als Patient ist man dadurch schneller wieder fit und hat weniger Schmerzen, wodurch eine schnellere Entlassung möglich ist.

Die aktuelle Rate an Bluttransfusionen für die Operation durch die Harnröhre (TUR-P) in der Urologie Nagold beträgt:
für das Jahr 2005: 0,53% (2 Patienten bei 437 Operationen)
für das Jahr 2006: 0,44% (2 Patienten bei 453 Operationen)
für das Jahr 2007: 1,34% (4 Patienten bei 447 Operationen)
für das Jahr 2008: 0,65% (2 Patienten bei 461 Operationen)
für das Jahr 2009: 1,26% (6 Patienten bei 477 Operationen)
für das Jahr 2010: 0,80% (2 Patienten bei 356 Operationen)
für das Jahr 2011: 0,80% (2 Patienten bei 359 Operationen)
für das Jahr 2012: 0,80% (2 Patienten bei 356 Operationen)
für das Jahr 2013: 1,70% (6 Patienten bei 342 Operationen)
für das Jahr 2014: 1,25% (4 Patienten bei 320 Operationen)
für das Jahr 2015: 0,30% (1 Patient bei 337 Operationen)

Prostatakarzinom

Informationen zum Prostatakarzinom und zur Prostatabiopsie finden Sie auf den Seiten des Prostatakarzinomzentrums