pAVK – an jedem Schaufenster stehen bleiben zu müssen, ist ein Alarmsignal!

Jedenfalls dann, wenn der Grund dafür schmerzende Beine sind. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz pAVK, ist eine Durchblutungsstörung der Extremitäten. Die Gefäße verengen oder verschließen sich und es kommt zu einer ungenügenden Durchblutung.
Gerade die unteren Extremitäten sind hiervon besonders häufig betroffen. Zu den ersten Anzeichen, die auf eine pAVK hinweisen, gehören häufig Wadenschmerzen beim Gehen. Genau diese Belastungsschmerzen zwingen die Patienten oftmals schon nach wenigen Metern zu Fuß, kurze Pausen einzulegen, ähnlich einem Schaufensterbummel. Im schwereren Stadium kommt es dann sogar manchmal zu Taubheitsgefühlen und Ruheschmerzen, häufig auch nachts. Ohne Beachtung der Warnsignale kann es zum Fortschreiten der Erkrankung mit schwerwiegenden Komplikationen
kommen. Es ist unnötig, es soweit kommen zu lassen, eine Reihe von modernen Diagnosemethoden, und konservative, wie auch minimalivasive, interventionelle wie auch operative Therapiemethoden schaffen Abhilfe. Außerdem hilft der richtige Lebensstil: also runter vom Sofa und los zum Gemüsehändler – zu Fuß!