Fit für den Everest

Wenn einer die Besteigung des mit 8.840 Meter höchsten Berges der Welt plant, muss er sich sorgfältig darauf vorbereiten und fit genug sein. Das können Sportmediziner und Kardiologen abklären. Der Bergsteiger musste dazu ein Atemgasmessgerät aufsetzen und damit fleißig radeln. Aus den Daten, die das Gerät ermittelt, konnten die Ärzte ersehen, wie gut trainiert er ist: Ein Lungenvolumen mit sechs Litern lässt nichts zu wünschen übrig, Leistungsfähigkeit tiptop. Nach glücklicher Rückkehr schauen dann die Mediziner im Klinikverbund, wie die Leistungsfähigkeit nun aussieht? Das Ergebnis ist bemerkenswert: Bei gleicher Anstrengung erreicht der Everestbesteiger nur 80 Prozent seiner ursprünglichen Leistungskraft.
Zehn Kilo leichter wird er bis zum Jahresende brauchen, um sich zu regenerieren. Dann werden ihn die Ärzte wieder untersuchen, nicht nur, um zu bestätigen, dass er seine alte Leistungsfähigkeit zurückgewonnen hat, sondern auch, um ihm grünes Licht für sein nächstes Abenteuer zu geben.