Aktuelle Informationen Coronavirus

teaser thumbnail

Helfen Sie uns helfen - Gemeinsam gegen Corona!

Genereller Besucherstopp im Klinikverbund Südwest

Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern in den Häusern des Klinikverbund Südwest vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat der Klinikverbund Südwest beschlossen, bis auf Weiteres einen generellen Besucherstopp ab Freitag, den 13. März 2020 in allen Häusern des Verbundes zu verhängen.

Nur im Einzelfall werden Ausnahmen des Besuchsverbots gemacht. So dürfen lebensbedrohlich Erkrankte und Patienten der Palliativstation von Angehörigen besucht werden. Patienten, die in den Notaufnahmen vorstellig werden, dürfen von einer Person begleitet werden. Auch Schwangere dürfen unter der Geburt vom Partner begleitet werden. Kranke Kinder dürfen von ihren Eltern besucht werden.

Bei jedem Betreten der Kliniken gilt:
Führen Sie eine gründliche Händedesinfektion durch!

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Kreißsaal bleibt weiter für Väter geöffnet – Besuche der Väter auf der Wochenstation sind nicht mehr möglich

Aufgrund der steigenden Coronafälle sehen wir uns gezwungen, das Besuchsverbot in unseren Kliniken auszuweiten. Zum Schutz Ihrer Familie – der Neugeborenen und der Schwangeren – sowie unseres Pflegepersonals besteht das Besuchsverbot auf der Wochenstation nun nicht mehr nur für Angehörige, sondern auch für Väter. Die Teilnahme der Väter bei der Geburt im Kreißsaal wird jedoch weiterhin möglich sein.

Wir sind uns bewusst, dass dies ein harter Schritt ist, der Ihnen viel abverlangt. Wir bitten Sie jedoch um Verständnis, da die aktuelle Situation diese Maßnahmen bis auf Weiteres absolut notwendig macht. Bitte denken Sie daran, dass wir hierdurch auch Sie vor der Ausbreitung des Virus durch Angehörige anderer Wöchnerinnen schützen.

Bitte nutzen Sie die digitalen Medien zur Kontaktaufnahme mit Ihren Liebsten und helfen Sie damit, dass Sie und Ihre Familien genauso wie wir diese schwierige Zeit unbeschadet überstehen. Sprechen Sie uns gerne an, sollten Sie früher als üblich nach Hause gehen wollen.

Vielen Dank.

Verschiebung aller planbaren Eingriffe in allen Häusern des Klinikverbundes

Gemäß dem bundesweiten Pandemieplan, auf den auch Kanzlerin Merkel am 12. März explizit hinwies, ist zur Sicherstellung der dringend benötigten Ressourcen in den Krankenhäusern vorgesehen, alle planbaren Eingriffe, soweit dies medizinisch vertretbar ist, zu verschieben.

Der KVSW orientiert sich streng an diesen Vorgaben der Bundesregierung und wird alle medizinisch nicht dringlichen, elektiven Eingriffe weiter bis zunächst einschließlich Montag, den 01. Juni 2020 verschieben bzw. aussetzen. Betroffene Patienten werden persönlich über die jeweiligen Fachabteilungen kontaktiert und informiert.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Verhaltensregeln im Verdachtsfall

Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten generell Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich telefonisch mit dem zuständigen Gesundheitsamt oder dem Hausarzt in Verbindung setzen.

Für Reisende aus Regionen, in denen es vermehrt zu Übertragungen kommt, gilt:
Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie telefonisch mit Hinweis auf die Reise Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Notdienst 116 117 aufnehmen. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte zu anderen Menschen vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Die aktuell als Risikogebiet eingestuften Regionen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.

Von einem unangekündigten bzw. unaufgeforderten Besuch beim Hausarzt oder Erscheinen im Krankenhaus sollte unbedingt abgesehen werden.

Das Gesundheitsamt Böblingen ist im Verdachtsfall für Bürger und auch Ärzte unter der Hotline erreichbar: 07031 663-3500. Das Telefon ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 8 bis 12 Uhr besetzt. Erkrankte und Ärzte sollen diese Nummer wählen, wenn sie eine Ansteckung mit dem Corona-Virus vermuten.
Auch das Gesundheitsamt Calw hat eine Info-Hotline geschaltet. Diese ist werktags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 07051 160-160 erreichbar.

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg stellt ebenfalls täglich, 9-18 Uhr, eine Telefon-Hotline für Fragen zum neuartigen Coronavirus zur Verfügung: 0711 904-39555

    116 117 nur vom Festnetz wählen! - Wichtige Information der kassenärtlichen Vereinigung zur Rufnummer 116 117

    Wer wegen Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus die ärztliche Bereitschaftsdienstnummer 116 117 anruft, muss diese Nummer unbedingt – ohne Vorwahl – vom Festnetz aus wählen. Anrufe von einem Mobiltelefon werden aus technischen Gründen über ein bundesweites Call-Center geleitet, das wegen des großen Andrangs jedoch völlig überlastet ist. Bei Anrufen vom Festnetz ist die Erreichbarkeit der Notfallpraxen gewährleistet.

    Hinweis zu Veranstaltungen in den Krankenhäusern des Klinikverbund Südwest

    Als Vorsichtsmaßnahme und zur Eindämmung der Ausbreitung von Coronainfektionen hat sich der Klinikverbund Südwest entschlossen, alle öffentlichen Veranstaltungen, die in einem der Standorte (Sindelfingen, Böblingen, Calw, Nagold, Leonberg, Herrenberg und Versorgungszentrum Calw) stattfinden sollten, vorerst abzusagen bzw. zu verschieben. Hierunter fallen alle Patienteninformationsveranstaltungen, Vortragsabende oder Kreißsaalführungen sowie u.a. Fachsymposien, Workshops oder auch Jubiläen.

    Dies betrifft aktuell alle Veranstaltungen bis einschließlich Montag, 01. Juni 2020.

    Diese prophylaktische Maßnahme, welche sich auch an den aktuell geltenden Handlungsempfehlungen des Robert Koch-Instituts für (Groß-)Veranstaltungen orientiert, soll Sie als Besucher oder Patienten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer ggfls. erhöhten Ansteckungsgefahr in größeren Menschengruppen schützen. Auch gelten die Krankenhäuser als Teil der kritischen Infrastruktur, auf die im Rahmen der erwarteten Coronavirus-Epidemie besondere Herausforderungen zukommt.

    Wir bitten für diese Entscheidung um Verständnis.

    Eventuelle Nachholtermine für die Veranstaltungen werden zeitnah bekannt gegeben.

    Ambulante Diagnosezentren für Coronatests

    Um einen wirksamen Schutz für Patienten, Besucher sowie Mitarbeiter zu gewährleisten, wurden in den Landkreisen Böblingen und Calw externe Diagnosezentren für den Test auf eine Corona-Infektion eingerichtet. In diesen Zentren wird bei potentiell mit dem Coronavirus infizierten Personen ein Nasen-Rachen-Abstrich genommen, der auf den entsprechenden Erreger untersucht wird.

    Wenn Sie also den Verdacht hegen, den Coronavirus in sich zu tragen und es Ihr Gesundheitszustand zulässt, wenden Sie sich bitte an eines der kreiseigenen Diagnosezentren.

    Die Untersuchung im ambulanten Diagnosezentrum ist ausschließlich nach vorangegangener Abstimmung mit dem Hausarzt bzw. erfolgter Anmeldung beim Gesundheitsamt möglich. Personen, die ohne vorherige Abstimmung anreisen, werden abgewiesen.

    Diagnosezentrum Corona Landkreis Böblingen

    Vogelhainweg 4-6
    71065 Sindelfingen

    Hotline Gesundheitsamt Böblingen:
    07031 663-3500

    Das Telefon ist werktags von 8 bis 16 Uhr und samstags und sonntags von 8 bis 12 Uhr besetzt.

    Diagnosezentrum Corona Landkreis Böblingen

    Horber Str. 67
    71083 Herrenberg

    Hotline Gesundheitsamt Böblingen:
    07031 663-3500

    Das Telefon ist werktags von 8 bis 16 Uhr und samstags und sonntags von 8 bis 12 Uhr besetzt.

    "Drive-In-Testzentrum" Corona Landkreis Calw

    Oberriedter Str. 5, 75365 Calw (Wimberg)

    Hotline Gesundheitsamt Calw:
    07051 160-160

    Das Telefon ist werktags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 17 Uhr besetzt.

     

    "Drive-In-Testzentrum" Corona Landkreis Calw

    Gäuallee 2, 72202 Nagold (Eisberg)

    Hotline Gesundheitsamt Calw:
    07051 160-160

    Das Telefon ist werktags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 17 Uhr besetzt.

     

    Fieberambulanzen im Klinikverbund Südwest

    Die Fieberambulanzen an den Kliniken im Verbund sind ausschließlich für Patienten mit schweren Symptomen, wie z. B. hohes Fieber, Atemnot oder Zeichen einer Lungenentzündung, vorgesehen, die ggf. stationär aufgenommen werden müssen.

    Eine Testung ambulanter Patienten mit leichten bzw. keinen Symptomen erfolgt nicht.
    Sollten Sie lediglich leichtes Fieber, trockenen Husten und Gliederschmerzen und dadurch den Verdacht, an Covid-19 erkrankt zu sein, haben, dann wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt oder die Gesundheitsämter der Landkreise.

    Allgemeine Hygienehinweise

    Halten Sie sich an die allgemeinen Hygienehinweise, die beispielsweise auch bei Grippeviren gelten:

    • Meiden Sie Kontakt zu anderen Personen und bleiben Sie zuhause.
    • Achten Sie grundsätzliche auf eine gründliche Händehygiene.
    • Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand oder drehen Sie sich weg.
    • Niesen Sie nicht in die Hand, sondern halten Sie sich die Armbeuge oder ein Taschentuch vor Mund und Nase.
    • Entsorgen Sie benutzte Taschentücher sofort.
    • Lüften Sie die Innenräume häufig.
    Einschätzung der aktuellen Lage für Baden-Württemberg

    Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes und die Einschätzungen des Auswärtigen Amts. Die täglich aktualisierten Informationen zur aktuellen Lage finden Sie auf den folgenden Seiten:

    Die Kliniken des Klinikverbundes Südwest stehen in engem Austausch mit den Gesundheitsbehörden, die auch zu Neuigkeiten in Bezug auf diesen Erreger informieren.

    Das Personal des Klinikverbund Südwest ist im Umgang mit Patienten mit übertragbaren Krankheiten sehr gut geschult und verfügt über entsprechend angepasste Unterbringungs-/Isolationsmöglichkeiten für Personen, deren Gesundheitszustand eine stationäre Aufnahme nötig macht.

      Die Gesundheitsbehörden sind auf das Auftreten neuer Krankheitserreger vorbereitet. So enthält das Infektionsschutzgesetz Regelungen für neu auftretende Krankheitserreger, von denen eine besondere Gefahr für die Allgemeinheit ausgehen kann. Daraus ergibt sich beispielsweise unmittelbar eine Meldepflicht bei Auftreten entsprechender Verdachtsfälle.

      Bei Auftreten eines Falles mit dem neuen Coronavirus können die Gesundheitsämter auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen veranlassen. Hierzu zählen beispielsweise

      • die Isolierung betroffener Patienten,
      • die Erfassung und Untersuchung von Kontaktpersonen und
      • die Absonderung ansteckungsverdächtiger Kontaktpersonen zum Beispiel durch häusliche Beobachtung. 

      Eine wichtige Rolle kommt den in Praxen und Kliniken tätigen Ärzten zu, da sich ein Krankheitsverdacht in der Regel bei der Anamnese und Untersuchung von Patienten ergibt. Zur Sensibilisierung der Ärzte besteht Kontakt mit der Landesärztekammer.