Aus dem Klinikverbund Südwest

Maja macht den Anfang: Erstes Baby in Nagold macht den Neustart perfekt

11.05.2026

Mit der Verlagerung der Frauenheilkunde und Geburtshilfe vom bisherigen Standort Herrenberg nach Nagold ist am 7. Mai 2026 direkt neues Leben eingezogen: Nur wenige Stunden nach dem erfolgreichen Umzug erblickte dort die kleine Maja als erstes Baby das Licht der Welt. Für den Standort Nagold ist dies ein ganz besonderer Moment – denn erstmals seit 2013 wurde damit wieder ein Kind in einer Nagolder Geburtshilfe geboren.

Die kleine Maja ließ nicht lange auf sich warten: Direkt am Nachmittag des Umzugstags wurde sie mit 3880 Gramm und einer Größe von 53 Zentimetern gesund und wohlbehalten im neuen Kreißsaal in Nagold geboren. Nicht nur für ihre Familie ist die Geburt ein ganz besonderer Moment: diese Geburt ist zugleich ein historischer Augenblick für den Standort Nagold und die gesamte Region.

Denn erstmals seit der Schließung der damaligen Geburtshilfe im Jahr 2013 wurde in Nagold wieder ein Kind geboren. Mit Maja beginnt damit ein neues Kapitel moderner wohnortnaher Geburtshilfe im Landkreis Calw und im Versorgungsgebiet des Klinikverbunds Südwest.

„Mit der Rückkehr der Frauenheilkunde und Geburtshilfe nach Nagold ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg hin zu einem modernen Schwerpunktversorger gelungen. Geburtshilfe bringt immer einen ganz besonderen Geist in ein Krankenhaus: sie steht für Zukunft, Hoffnung und neues Leben. Dass wir diesen Neustart nun mit der ersten Geburt im neuen Kreißsaal feiern dürfen, ist für uns alle etwas ganz Besonderes und steht sinnbildlich für den gelungenen Neustart hier in Nagold“, erklärt Alexandra Freimuth, Klinikdirektorin der Kliniken Nagold freudig.

Für viele Menschen in Nagold und Umgebung hat die Rückkehr der Geburtshilfe dabei auch eine emotionale und gesellschaftliche Bedeutung. Zahlreiche Familien verbinden mit dem Standort persönliche Erinnerungen und die Hoffnung auf eine starke medizinische Daseinsvorsorge vor Ort. Die Geburt der kleinen Maja wird deshalb weit über ihre Familie hinaus als positives Signal wahrgenommen.