Wenn sich bestimmte Stoffe wie Kalzium oder Harnsäure im Urin in zu hoher Konzentration ansammeln, können sich daraus kleine Kristalle bilden. Die Stoffe stammen zum Beispiel aus der Nahrung oder entstehen beim normalen Stoffwechsel im Körper. Wird zu wenig getrunken, ist der Urin stärker konzentriert – dadurch können sich die Kristalle leichter bilden und zu größeren Steinen zusammenlagern. Auch eine sehr eiweißreiche Ernährung, Übergewicht oder Stoffwechselerkrankungen wie Gicht können die Steinbildung begünstigen.
Nierensteine gehören zu den häufigsten urologischen Beschwerden. Etwa jeder Zehnte ist im Laufe seines Lebens betroffen – besonders Menschen zwischen 30 und 60 Jahren. Oft bleiben kleinere Steine zunächst unbemerkt. Wenn sie allerdings zu wandern beginnen und den Harnfluss blockieren, kann es zu heftigen Koliken kommen.
Wie man das Risiko senken kann, wie Nierensteine diagnostiziert und behandelt werden können, erklärt Dr. Ulrich Haag, Chefarzt der Klinik für Urologie an den Kliniken Nagold am Dienstag, den 2. Dezember 2025 um 18 Uhr. Der Experte steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Der Vortrag findet in den Kliniken Nagold, Cafeteria im EG statt. Das Parken während der Veranstaltung ist kostenlos.
Die Vortragsreihe „Medizin erleben“ wird auch 2026 fortgesetzt.
