Häufig Kribbeln, Wadenschmerzen beim Gehen oder ständig kalte oder taube Füße – das alles können Hinweise auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) sein. Umgangssprachlich auch „Schaufensterkrankheit“ genannt, weil der Betroffene ständig stehen bleiben muss, wie bei einem Schaufensterbummel. Ursache ist meist eine Verengung der Beinarterien durch Ablagerungen. Durch diese Verengung der Gefäße fließt zu wenig sauerstoffreiches Blut in die Muskulatur.
In frühen Stadien macht sich die PAVK kaum bemerkbar. Erst mit der Zeit zeigen sich Symptome, später treten Beschwerden auch in Ruhe auf – beispielsweise nachts im Liegen. Wird die Erkrankung nicht erkannt, können schlecht heilende Wunden entstehen. Besonders Menschen mit Diabetes spüren oft keine Schmerzen, da ihre Nerven geschädigt sind – bei ihnen bleiben Warnzeichen besonders lange unbemerkt.
Chefarzt Dr. Viktor Reichert, Klinik für Gefäßchirurgie, Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie Leonberg-Sindelfingen, ist Leiter des zertifizierten Gefäßzentrums in Leonberg. Er informiert am Mittwoch, den 3. Dezember 2025 um 19 Uhr, darüber, wie man diese Durchblutungsstörungen erkennt, wann man einen Arzt aufsuchen sollte, wie die Krankheit diagnostiziert und behandelt wird. Der Experte steht im Anschluss des Vortrags für individuelle Fragen zum Thema zur Verfügung.
Der mit Unterstützung des Fördervereins für das Krankenhaus Leonberg e. V. initiierte Vortrag findet im Mehrzweckraum im Erdgeschoss des Leonberger Krankenhauses statt.
