Aus dem Klinikverbund Südwest

Medizin vor Ort: Hernien sind häufig – wie werden sie behandelt?

28.01.2026

Ein Ziehen, eine Vorwölbung oder Schmerzen im Bauchbereich – oft steckt ein Bruch der Bauchdecke dahinter. In der Vortragsreihe „Medizin vor Ort“ am Krankenhaus Leonberg informiert der Chefarzt der Chirurgie verständlich und anschaulich über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Bauchdeckenbrüchen.

Eine Lücke in der Muskulatur der Bauchwand, die nicht von alleine verschwindet, so beschreibt Prof. Dr. Wolfgang Steurer eine Hernie. Sie kann angeboren sein oder sich im Laufe der Zeit entwickeln. Neben dem Bauchnabel sind auch die Leisten „klassische Schwachstellen“, an denen es zum umgangssprachlichen „Bruch“ kommen kann. Durch diese Lücke kann sich Gewebe nach außen vorwölben, was im Alltag, besonders bei Belastung oder beim Heben zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann und sich im Verlauf oft verstärkt.

Am 11. Februar um 19 Uhr erklärt Prof. Dr. Wolfgang Steurer, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, wie solche Brüche entstehen, wann eine Behandlung sinnvoll ist und welche schonenden chirurgischen Verfahren heute zur Verfügung stehen. Dabei geht es nicht um medizinische Fachbegriffe, sondern um Orientierung, Sicherheit und Antworten auf häufige Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten. Der kostenfreie Vortrag richtet sich an alle, die mehr über aktuelle Therapien erfahren und gut informiert Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen möchten. Im Anschluss steht der Experte für Fragen zum Thema zur Verfügung.

Der mit Unterstützung des Fördervereins für das Krankenhaus Leonberg e. V. initiierte Vortrag findet im Krankenhaus Leonberg, Mehrzweckraum EG, statt.

Die Vortragsreihe wird am 25. Februar mit dem Thema „Die unterschätzte Gefahr – Durchblutungsstörungen der Becken-Bein-Gefäße“ im Krankenhaus Leonberg fortgesetzt.