Aus dem Klinikverbund Südwest

Medizin vor Ort: Schulterverletzungen haben es in sich

02.04.2026

Die Schulter ist ein sehr komplexes Gelenk für alle Bewegungen im Alltag. Ist es verletzt, muss eine individuelle Therapie entwickelt werden. Ein kostenfreier Vortragsabend mit Chefarzt Dr. Holger Rieske im Rahmen von Medizin vor Ort.

Sturz, Verschleiß oder Überlastung: Schulterprobleme können plötzlich auftreten oder sich schleichend entwickeln. Die Beschwerden reichen von Bewegungseinschränkungen bis hin zu dauerhaften Schmerzen – oft verbunden mit großer Unsicherheit bei Betroffenen. „Die Schulter ermöglicht eine große Kraftübertragung aus dem Rumpf heraus in Arme und Hände“, erklärt Dr. Rieske, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Krankenhaus Leonberg. „Ihre enorme Beweglichkeit macht sie störanfällig. Deshalb ist eine präzise Diagnose entscheidend, damit für den Patienten die individuell geeignete Therapie entwickelt werden kann.“

Am 15. April um 19 Uhr erklärt Dr. Holger Rieske, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, warum nicht jede Schulterverletzung operiert werden muss, wann konservative Therapien wie Physiotherapie oder Injektionen helfen und welche operativen Maßnahmen zur Verfügung stehen und wann eine Schulterprothese in Frage kommt. Er erläutert anschaulich das komplexe Gelenk und gibt Orientierung über die Frage, wann man zuwarten und wann besser gehandelt werden sollte. Im Anschluss steht der Experte für Fragen zum Thema zur Verfügung. Der mit Unterstützung des Fördervereins für das Krankenhaus Leonberg e. V. initiierte Vortrag findet im Krankenhaus Leonberg, Mehrzweckraum EG, statt.

Die Vortragsreihe wird am 13. Mai mit dem Thema „Das Kreuz mit dem Kreuz“ in Weissach, Sängerheim, fortgesetzt.