Grafik: Lungen

Lunge, Allergien, Schlafmedizin

Perikarderguss

Im Brustkorb schlägt das Herz in einer stabilen Hülle, dem Herzbeutel (Perikard). Der Herzbeutel ist von einer feuchten Schleimhaut ausgekleidet. Verschiedene Erkrankungen können zu einer überschießenden Flüssigkeitsproduktion dieser Schleimhaut führen (Perikarderguss). Eine große Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel kann auf den Herzmuskel drücken und so die Pumpleistung des Herzens beeinträchtigen.

Diagnostik bei Perikarderguss

Ein Perikarderguss ist bei einer Ultraschalluntersuchung oder einer Computertomographie (CT) gut zu sehen. Ob die Flüssigkeit die Pumpleistung des Herzens beeinträchtigt, kann mit einer speziellen Ultraschalluntersuchung gemessen werden (Echokardiographie). Die Flüssigkeit wird manchmal auch mit einer Nadel abgezogen, um sie im Labor zu untersuchen (Perikardpunktion). Wir verfügen im Klinikum Sindelfingen-Böblingen über folgende Untersuchungsverfahren:

  • Sonographie
  • Computertomographie
  • Echokardiographie
  • Perikardpunktion

Behandlung des Perikardergusses

Die Behandlung eines Perikardergusses erfolgt in erster Linie mit Medikamenten. Führt dies nicht zu einem Nachlassen der Flüssigkeitsproduktion, kann die Flüssigkeit abgeleitet werden. Dies kann durch einmaliges Absaugen mit einer Nadel erfolgen (Perikardpunktion). Bildet sich aber rasch neue Flüssigkeit, kann im Rahmen einer Operation eine innere Ableitung angelegt werden. Diese sogenannte Perikardfensterung kann in der Regel thorakoskopisch erfolgen (Schlüssellochchirurgie).

Ihre Experten für Pneumologie und Thoraxchirurgie

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Dr. med. Thomas Kyriss

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Kinderchirurgie

Sektionsleiter Thoraxchirurgie

Böblingen

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Dr. med. Tabea Hochstetter

Medizinische Klinik IV - Gastroenterologie / Onkologie

Schwerpunkt Pneumologie

Böblingen

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Dr. med. Andreas Spieß

Medizinische Klinik II - Kardiologie

Schwerpunkt Pneumologie

Sindelfingen