Nicht jede Erkrankung ist ein Notfall – aber manchmal reicht eine ambulante Behandlung dennoch nicht mehr aus. Was passiert zum Beispiel, wenn eine Herzschwäche plötzlich Beschwerden verursacht, eine Infektion den Körper stark belastet oder ein älterer Mensch wegen Flüssigkeits- und Elektrolytstörungen oder einem geriatrischen Syndrom umfassendere Hilfe benötigt?
Im Integrierten Gesundheitszentrum IGZ Herrenberg wurde für solche Fälle eine stationäre Basisversorgung für Innere Medizin mit insgesamt 40 Betten eingerichtet, vorausgesetzt, die Fälle brauchen keine intensivmedizinische Behandlung. Zugewiesen werden die Patientinnen und Patienten über die niedergelassenen Ärzte und Hausärzte, auch der Rettungsdienst kann nach vorheriger Rücksprache und Anmeldung Patienten bringen.
Zeigt sich, dass die Erkrankung doch komplexer ist, wird der Patient oder die Patientin unkompliziert an einen Standort des Klinikverbundes Südwest verlegt, der auf eben diese Erkrankung spezialisiert ist. Zudem können Patienten zur weiteren heimatnahen Versorgung aus anderen Kliniken übernommen werden.
Am Dienstag, den 21 Juli 2026, um 18 Uhr, informiert Dr. Günter Schnauder, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am IGZ Herrenberg, über die Struktur der stationären Basisversorgung, welche Krankheitsbilder hier behandelt werden können und wie die Zuweisung und Aufnahme in die stationäre Behandlung erfolgt. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch individuelle Fragen beantwortet. Der Vortrag findet im Konferenzraum im EG des IGZ Herrenberg statt. Das Parken während der Veranstaltung ist kostenfrei.
Am 15. September 2026 wird die Vortragsreihe mit dem Thema „Vom Knochenbruch bis zum Leistenbruch – Wann die Chirurgie im MVZ die richtige Adresse ist“ fortgesetzt.
