Grafik: Frauenheilkunde, Geburtshilfe

Frauenheilkunde, Geburtshilfe

Brustkrebs

Brustkrebs ist mit etwa 30% die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in allen Staaten der industrialisierten Welt. Trotz steigender Neuerkrankungen sinkt die Zahl der Sterbefälle seit Jahren. Denn wenn Brustkrebs rechtzeitig erkannt und behandelt wird, sind die meisten Erkrankungen heilbar. Die Therapie orientiert sich an der Art des Brustkrebses und wird individuell auf jede Patientin zugeschnitten. In mehr als 70% kann eine Brusterhaltung durchgeführt werden.

Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, wenn auch eher selten. Auf etwa 100 Krebserkrankungen bei der Frau kommt eine bei einem Mann.

Brustkrebs im Frühstadium verursacht meist weder Symptome noch Schmerzen.

Sollten folgende Symptome auftreten, vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Frauenarzt:

  • Neu aufgetretene tastbare Knoten oder Vorwölbungen in der Brust
  • Rötung der Brust
  • Hauteinziehungen
  • Einziehungen der Brustwarze, Absonderungen aus der Brustwarze oder Veränderungen im Aussehen der Brustwarze

Brustzentren bieten eine Abklärung auf minimal invasivem Weg an.

Hierzu wird die Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust), die Ultraschalluntersuchung und in bestimmten Fällen auch die Kernspintomographie eingesetzt. Gewebeproben werden heute minimal-invasiv mit sogenannten Stanzbiopsien entnommen.

Sollte eine bösartige Erkrankung vorliegen, wird ein zertifiziertes Brustzentrum in einer sogenannten interdisziplinären Tumorkonferenz (= alle an der Behandlung beteiligten Spezialisten machen einen gemeinsamen Behandlungsplan) zu Beginn der Behandlung den bestmöglichen Behandlungsweg vorschlagen.

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Prof. Dr. med. Stefan P. Renner MBA

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Böblingen