Die transurethrale Resektion der Blase (TUR‑B) ist der wichtigste diagnostische und therapeutische Eingriff bei frühem Blasenkrebs. Dabei wird der Tumor mithilfe eines speziellen Instruments über die Harnröhre aus der Blase entfernt, ohne äußere Schnitte. Um auch sehr kleine oder flache Tumorherde besser sichtbar zu machen, kann die TUR‑B mit einer photodynamischen Diagnostik (Blaulicht‑Verfahren) kombiniert werden. Hierzu wird vor dem Eingriff ein spezieller Farbstoff in die Blase eingebracht, der sich bevorzugt in Krebszellen anreichert. Unter blauem Licht leuchten diese Zellen auf, sodass Tumorgewebe zuverlässiger erkannt und vollständiger entfernt werden kann als mit herkömmlichem Weißlicht allein. Dieses Verfahren kann dazu beitragen, Rückfälle frühzeitig zu verhindern und die Behandlungsgenauigkeit zu verbessern. Der Eingriff kann in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden.